​​Landkreis erhält Förderbescheid für Glasfaser-Ortsnetzplanung

Land Baden-Württemberg fördert Planung mit 90%

Breitbandmanager Alexander Schmid (links) mit Innenminister Thomas Strobl bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides Bild: Innenministerium Baden-Württemberg

Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald erhält für die Glasfaser-Ortsnetzplanung eine Landesförderung in Höhe von 407.250 Euro. Dies entspricht einer Förderhöhe von 90 Prozent für die FTTB-
Strukturplanung mit 35 kreisangehörigen Städten und Gemeinden. Alexander Schmid, Breitbandmanager des Landkreises, konnte den Förderbescheid jetzt in Stuttgart aus den Händen des baden-württembergischen Innenministers Thomas Strobl entgegen nehmen.

Landrätin Dorothea Störr-Ritter sieht die gemeinsame Ortsnetzplanung als Meilenstein in der interkommunalen Zusammenarbeit beim Breitbandausbau: "Wir können jetzt mit maximaler Landesförderung die Ortsnetzplanung in 35 Kreisgemeinden, die noch keine derartige Planung haben, durchführen.  Auf dieser Grundlage erhalten Landkreis und Gemeinden in absehbarer Zeit nahezu flächendeckend ein schnelles Internet aus einem Guss."
 
Breitbandmanager Alexander Schmid kann sich über die Einhaltung des Zeitplans freuen: „Die Vorbereitungen für die FTTB-Strukturplanung laufen nun auf Hochtouren. Bereits in der kommenden Woche beginnen die Planungen in den Gemeinden. Bis Ende der ersten Jahreshälfte 2018 sollen die Ortsnetzplanungen insgesamt fertig sein, parallel wird deren Umsetzung vorbereitet.“
 
Der Landkreis hatte für 35 kreisangehörige Städte und Gemeinden die europaweite Ausschreibung der Planungsleistungen durchgeführt. Zur Realisierung des landkreisweiten Breitbandausbaus gründet der Landkreis mit seinen Kommunen bis Ende des Jahres den Zweckverband „Breitband Breisgau-Hochschwarzwald“. Neben dem Landkreis haben bereits 30 Gemeinden Beitrittsbeschlüsse zum Zweckverband gefasst.

(Erstellt am 11. Oktober 2017)