200 Jahre badisch-französische Rheingrenzvermessung

Ausstellung im Landratsamt vom 4. bis 15. Dezember 2017

Bild links: Manfred Laubel vom Landratsamt Rastatt, Landrätin Dorothea Störr-Ritter und Hubert Merkel, Leiter des Fachbereichs Vermessung und Geoinformation (von links).

Am 2. Juni 2017 jährte sich zum 200. Mal die Zusammenkunft der "Rheingrenzberichtigungskommission". Ziel der erstmals im Jahr 1817 in Basel tagenden Kommission war es, sich gemeinsam über den Grenzverlauf zwischen Baden und Frankreich zu einigen - mit dem Rhein als naheliegender Grenze. Kein leichtes Unterfangen: der Rhein war damals noch zwischen zwei und 3 Kilometer breit, hatte zahlreiche Flussarme und umfloss 2.000 Flussinseln.

Das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung hat in Zusammenarbeit mit den Landratsämtern der Landkreise entlang des Rheins eine Wanderausstellung konzipiert, die den geschichtlichen Hintergrund des Jubiläums beleuchtet und alte wie moderne Vermessungsmethoden zeigt.

Präsentiert wird die Ausstellung im Foyer des Landratsamtsgebäudes in der Stadtstraße 3 (Dezernat Bau und Umwelt) in Freiburg.

Die Ausstellung ist bis einschließlich 15. Dezember von Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 17 Uhr für interessierte Besucher zugänglich. Eine bebilderte Ausstellungsbroschüre liegt aus.

(Erstellt am 06. Dezember 2017)