Ernährung in der Schule


Kinder und Jugendliche verbringen einen Großteil des Tages in der Schule. Ergänzend zum Elternhaus können sie hier vieles über Essen und Trinken, Lebensmittel, die Gestaltung von Mahlzeiten und Wertschätzung des Essens kennen und beurteilen lernen. Bei der der alltagsnahen Ernährungsbildung stimmt die Theorie mit der Praxis im Unterricht überein.

Ziele der Angebote des Forums ernähren, bewegen, bilden bzw. von BeKi, der Landesinitiative für Bewusste Kinderernährung ist es

  • die Ernährungstheorie mit der Praxis unter dem Motto „Vom Acker bis zum Teller“ zu kombinieren
  • die Ernährungs- und Bewegungsbildung mit Freude am Tun zu verknüpfen
  • passgenaue und praxistaugliche Angebote vor Ort zu ermöglichen

EU-Schulprogramm ​

Seit Oktober 2017 gibt es in Baden-Württemberg das neue EU-Schulprogramm. Ziel des Programms: Kindern zu vermitteln, dass Obst, Gemüse und Milch nicht nur gesund sind, sondern auch lecker schmecken. Ca. 75% der Nettokosten für die Lieferungen werden von der EU getragen. Die Kernzielgruppe im neuen EU-Schulprogramm sind Schulen im Primarbereich (Klassenstufen 1 bis 4). Kindertageseinrichtungen (einschließlich Kindergärten) können dann teilnehmen, wenn das Budget es zulässt. Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter www.schulprogramm-mlrbw.de.

Gut Drauf – bewegen, entpannen, essen ​

Ernährungsbildung mit Jugendlichen funktioniert nicht nur in der Schule sondern auch im Freizeitbereich und ohne erhobenen Zeigefinger. Daher bieten speziell geschulte Blickpunkt Ernährungs-Teamer landesweit in Jugendeinrichtungen und -gruppen erlebnisorientierte Veranstaltungen an, bei denen Jugendliche aktiv mitmachen und Spaß haben können. Seit 1992 setzt sich die BZgA (Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung) für die Gesundheitsförderung von Jugendlichen im Rahmen von GUT DRAUF ein. Ziel dieses Projekts ist es, das Ernährungs- und Bewegungsverhalten wie auch die Stressbewältigung der Jugendlichen nachhaltig zu verbessern. Weitere Informationen auf der Gut drauf-Seite der BZgA.