Aufschüttungen und Abgrabungen im Außenbereich: Die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes weist auf Vorgaben, Bestimmungen und Genehmigungen hin

Aufschüttungen und Abgrabungen im Außenbereich sind sowohl ab einer Fläche von 500 Quadratmeter als auch unabhängig von der Größe bei mehr als zwei Meter Höhe oder Tiefe bau- und naturschutzrechtlich genehmigungspflichtig. Darauf weist die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Breisgau-Hochschwarzwald hin.

Ebenfalls bedürfen Aufschüttungen und Abgrabungen im Außenbereich mit einer Fläche von bis zu 500 Quadratmeter als Eingriff in Natur und Landschaft einer naturschutzrechtlichen Gestattung beziehungsweise Genehmigung. Für die Flächenermittlung ist das Ausmaß des Vorhabens entscheidend unabhängig von Anzahl und Größe der jeweils betroffenen Flächen der Flurstücke.
 
Für die jeweiligen Genehmigungsverfahren ist die Untere Naturschutzbehörde zuständig. Die erforderlichen Antragvordrucke sind auf der Internetseite des Landratsamtes Breisgau-Hochschwarzwald abrufbar. Für Rückfragen steht der Fachbereich Naturschutz telefonisch unter der Nummer 0761 2187-4200 oder -4213 oder per E-Mail an naturschutz@lkbh.de zur Verfügung.
 
Das Landratsamt betont: Auch im Falle der Zulässigkeit stellt die Ausführung ohne vorherige Genehmigung eine Ordnungswidrigkeit dar.