Luca-App kann ab sofort im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Breisgau-Hochschwarzwald eingesetzt werden - Landrätin Störr-Ritter empfiehlt Nutzung

Leistungsbeschreibung der App (782 KB)

Das Gesundheitsamt des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald - zuständig auch für die Stadt Freiburg - hat gemeinsam mit der Digitalisierungseinheit des Landratsamtes die erforderlichen Tests und technische Anbindung an die Luca-Plattform abgeschlossen. Als offizieller Pilotlandkreis in Baden-Württemberg hat das Landratsamt innerhalb einer Woche die Voraussetzungen geschaffen, dass nunmehr auch Betriebe in der Region Freiburg / Breisgau-Hochschwarzwald die Kontaktnachverfolgung mit Hilfe der Check-In-App erleichtern und die bislang praktizierte Zettelwirtschaft ablösen können.
 
Die Luca-App speichert 14 Tage lang Aufenthaltsorte des Nutzers. Stimmen Infizierte via TAN zu, geben sie ihre Historie an das Gesundheitsamt frei. Anhand der mittels QR-Code erfassten Aufenthaltsorte fordert das Luca-System alle registrierten Veranstalter, Restaurants oder Einrichtungen auf, Datensätze möglicher Kontaktpersonen mit verschlüsselten Namen, Adressen und Rufnummern gegenüber dem Gesundheitsamt freizugeben.
 

Nutzer der App müssen sich direkt an den Anbieter wenden​

Das Landratsamt hat beim Anbieter die Freischaltung der Postleitzahlenbereiche im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes veranlasst, sodass sich interessierte Gastronomiebetriebe, Ladengeschäfte, weitere Dienstleister oder auch Veranstalter in Stadt- und Landkreis seit dem 10. März 2021 bei www.luca-app.de registrieren können.
 
Sämtliche Informationen über die Funktionsweise der Luca App sowie Kontaktinformationen zum Anwendersupport sind im Internet ebenfalls unter www.luca-app.de zu finden. Gesundheitsämter übernehmen diese Beratung nicht. Privatpersonen können die App direkt im App-Store des entsprechenden Smartphone-Herstellers herunterladen.

Landrätin Dorothea Störr-Ritter rät zur Nutzung der Luca-App in den Gemeinden des Landkreises​

Landrätin Dorothea Störr-Ritter rät zur Nutzung der App: "Die Nutzung in den Gemeinden des Landkreises ist ausschlaggebend für den Erfolg der App. Bürger und Bürgerinnen können damit auf schnellstem Weg über Kontakte zu infizierten Personen informiert werden. Ich appelliere deshalb auch an alle Gastronomen, Einzelhändler und Gewerbetreibende mit Kundenverkehr im Landkreis, Registrierung von Kunden und Gästen zu nutzen", so die Landrätin.
 
Ein flächendeckender Einsatz der App könne in der Folge zu einer weiteren Öffnung von Gastronomie, Einzelhandel, Kunst- und Kulturstätten beitragen. Teilnehmende Betriebe wie auch Träger öffentlicher oder ehrenamtlicher Einrichtungen könnten selbst einen entsprechenden QR-Code erstellen. Die Landrätin betont in diesem Zusammenhang, dass im Falle einer Infektion mit Covid-19 jeder betroffene Nutzer die auf dem Smartphone gesammelten Datensätze freiwillig und verschlüsselt für das Gesundheitsamt freigeben könne.
 
Die Landrätin hat sich in einem Schreiben auch an die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Landkreis gewandt, mit der Bitte, in ihren Gemeinden die Verbreitung der App voranzutreiben. Interessant sei zudem auch, dass die App für private Treffen genutzt werden könne.