Verabschiedung der Unterstützungskräfte der Bundeswehr im Gesundheitsamt

9 Soldaten der Bundeswehr stehen in Formation und werden verabschiedet.
Zum letzten Mal angetreten: neun von 240 Unterstützungskräften der Bundeswehr, die bei der Kontaktnachverfolgung im Einsatz waren.


Landrätin Dorothea Störr-Ritter hat die im Zuge der Corona-Pandemie angeforderten Unterstützungskräfte der Bundeswehr bei der Kontaktpersonennachverfolgung im Gesundheitsamt feierlich verabschiedet. Insgesamt waren seit Oktober letzten Jahres rund 240 verschiedene Soldatinnen und Soldaten dabei im Einsatz. In den Spitzenzeiten stellten maximal acht Teams mit 26 Soldaten gleichzeitig die Kontaktpersonennachverfolgung sicher. Dafür hat das Landratsamt extra ein Gebäude in der Heidenhofstraße in Freiburg angemietet. Zusätzlich zur Kontaktnachverfolgung waren auch rund 50 Soldatinnen und Soldaten im Kreisimpfzentrum in Müllheim eingesetzt.

Angesichts der aktuell gesunkenen Fallzahlen lief die Anforderung der Soldaten für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald Ende Juni aus. Bei der Unterstützungsaktion handelt es sich um den längsten zusammenhängenden zivil-militärischen Einsatz der Bundeswehr in der Geschichte des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald.

Die Landrätin unterstrich in ihren Dankesworten die hervorragende Zusammenarbeit zwischen den militärischen und zivilen Kräften. Der Einsatz der Soldaten habe dazu beigetragen, dass die Fallzahlen in Land- und Stadtkreis meist weit unter dem Bundesdurchschnitt lagen, dank der guten Recherchearbeit und immer zeitnahen Bearbeitung. Als besonderes Zeichen des Dankes wiederholten alle Anwesenden ein wöchentliches Ritual: Sie ehrten die Soldaten mit Standing Ovations und zollten ihnen langanhaltenden Applaus.