Gemeinsame Arbeitsgruppe soll Unterbringung von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine steuern

Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und die Kommunen verständigen sich im Rahmen einer Bürgermeisterbesprechung

Auf Einladung von Landrätin Dorothea Störr-Ritter haben sich die Verwaltung des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald und Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Städte und Gemeinden im Rahmen einer Videokonferenz auf erste Maßnahmen in Bezug auf die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine verständigt. Dabei betonten die Landrätin und die Verwaltungsspitzen in ihren Wortmeldungen zunächst die tiefe Betroffenheit und Anteilnahme im Hinblick auf das Schicksal der Menschen in der Ukraine seit Beginn des Angriffskriegs durch Russlands Präsidenten Putin. Alle Beteiligten unterstrichen ihre uneingeschränkte Solidarität.

Daraus resultierend verständigten sich Landkreis und Kommunen bei der Unterbringung von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine eng zusammenzuarbeiten. Dazu wird eine Arbeitsgruppe von Landkreis und den Bürgermeistern der Mittelzentren und zusätzlichen Bürgermeistern kleinerer Gemeinden aus den Sprengeln eingerichtet. Die Kommunen bündeln Wohnungsangebote aus der Bevölkerung und geben diese über eine zentrale E-Mailadresse an die Landkreisverwaltung weiter. Daneben sollen schnellstmöglich Standorte für Behelfsunterkünfte gefunden werden.
 

Der Landkreis bündelt zudem wichtige Informationen für die Gemeinden und die ukrainischen Staatsbürger. Dazu ist auf der Internetseite des Landkreises unter www.lkbh.de/ukraine eine Sonderseite eingerichtet. Hier finden sich vor allem FAQ zu den ausländerrechtlichen Fragen und der Versorgung von Ukraineflüchtlingen.

Neben dem bereits bestehenden Krisenstab "Corona" richtet das Landratsamt zudem ein Krisenstab "Ukraine" ein.