Flüchtlinge im Landkreis

Aktuelle Informationen

Neue Gremienstruktur ab September 2018 im Arbeitsfeld Integration geplant

Bessere Vernetzung und Planung

Ab September 2018 wird eine neue Gremienstruktur den passenden Rahmen sowie eine stabile Basis schaffen, um die kommenden Herausforderungen bei der Integration von Geflüchteten in unserem Landkreis auf einem guten fachlichen Niveau zu bewältigen. Gerade in einem großen Landkreis wie dem unseren ist es wichtig, Parallelstrukturen zu vermeiden und die gewünschte Vielfalt vor Ort zu unterstützen. Mehr voneinander zu wissen, das Erreichte nachhaltig zu sichern und zu verstetigen, einen Wissenspool für den Landkreis aufzubauen und dieses Wissen für Betroffene wie Beteiligte zur Verfügung zu stellen, neue Themen und Bedarfe zu identifizieren und neue Antworten zu finden, Ehrenamtliche, Hauptamtliche und Geflüchtete noch besser miteinander zu vernetzen und zu beteiligen  – das sind entsprechend die wesentlichen Ziele der neuen Facharbeitskreise.  Eingeladen werden sowohl die Institutionen und Einrichtungen, die in den jeweiligen Themenfeldern aktiv sind, als auch Vertreterinnen und Vertreter aus dem Ehrenamt und Menschen mit Fluchthintergrund. Ein Lenkungskreis wird die Arbeitsergebnisse bündeln und fachliche Ziele daraus ableiten.

Präsentation im Sozial-und Krankenhausausschuss des Kreistags, April 2018


Arbeitskreis der kommunale Flüchtlings- und Integrationsbeauftragten im Landkreis​

Insgesamt zwölf Kommunen haben seit 2016 eigene Flüchtlings-/Integrationsbeauftragte eingestellt. Das Aufgabengebiet der Flüchtlings-/Integrationsbeauftragten - Übersicht siehe unten- umfasst die Entwicklung von geeigneten, integrationsfördernden Strukturen, die Vernetzung der wesentlichen Akteure vor Ort sowie die Entwicklung von Angeboten, die das friedliche Zusammenleben von Einheimischen und zugewanderten Personen fördern.

Im Unterschied dazu liegt der Aufgabenschwerpunkt der neuen „Integrationsmanager“ sowie der Flüchtlingssozialarbeiter in der konkreten Unterstützung und Begleitung der Geflüchteten. Ziel ist hier insbesondere die gemeinsame Arbeit an tragfähigen Perspektiven im Rahmen der einzelfallorientierten Beratung.

Die kommunalen Flüchtlingsbeauftragten treffen sich seit Januar 2017 unter Leitung der Integrationsbeauftragten des Landkreises, um gemeinsam über zielführende, eventuell kreisweit übertragbare Integrationskonzepte sowie über geeignete Lösungen für komplexe Integrationsfragen zu beraten. Der intensive Austausch über besonders erfolgreiche Aktivitäten in den jeweiligen Gemeinden dient zudem als Anregung, die jeweiligen „best practice – Beispiele“ auf ihre Übertragbarkeit für die eigene Arbeit zu überprüfen und nutzbar zu machen.


Kommunale Flüchtlings- und Integrationsbeauftragte in den Gemeinden

Gemeinde Ansprechpartner Mail Telefon Internet
Breisach Adalbert Respondek a.respondek@breisach.de 07667 832-151 Integrationsstelle Flüchtlinge
Gundelfingen Martina Rode martina.rode@gundelfingen.de 0761 5911-227 Flüchtlinge in Gundelfingen
Ihringen Ronja Schmors schmors.ronja@ihringen.de 07668 7108-62 Gemeinde Ihringen
Löffingen Alexandra Kobzew kobzew@loeffingen.de 07654 802-43 Gemeinde Löffingen
March Yana Gineva yana.gineva@march.de 07665 422-9501 Gemeinde March
Merdingen Ramona Sütterle suetterle@merdingen.de 07668 9094-14 Gemeinde Merdingen
Müllheim Angelika Czajor aczajor@muellheim.de 07631 801-360 Flüchtlinge in Müllheim
Neuenburg Dr. Andrea Kühne andrea.kuehne@neuenburg.de 07631 791-117 Flüchtlinge und Integration
Staufen Cornelia Jakob jakob@staufen.de 07633 805-23 Flüchtlinge in Staufen
Titisee-Neustadt Katrin Werkle werkle@titisee.de 07651 206-252 Stadt Titisee-Neustadt
Umkirch Mareike Schmidt m.schmidt@umkirch.de 07665 505-19 Gemeinde Umkirch
Wittnau Liana Bickel bickel@wittnau.de 0761 456479-12 Gemeinde Wittnau
Landkreis Luisa Lindenthal, Integrationsbeauftragte luisa.lindenthal@lkbh.de 0761 2187-7014 Ansprechpartner im Landratsamt

Sprachlernangebote für Geflüchtete

Das Erlernen der deutschen Sprache gehört zu den wesentlichen Voraussetzungen für einen dauerhaften Integrationserfolg. Mittlerweile steht ein  breites, ausdifferenziertes Angebot an Kursen und Maßnahmen zur Verfügung, die sich an Geflüchtete mit unterschiedlichen Sprachniveaus richten. Der Zugang zu den Kursen erfolgt in der Regel über eine Zuweisung oder die erforderliche Teilnahmeberechtigung. Der gerade aktualisierte "Sprachatlas" gibt einen umfassenden Überblick über die Sprachlernangebote im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald.


Sozio-demographische Erhebung und Integrationsbericht

Im nunmehr 3. Integrationsbericht für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald werden die wesentlichen sozio-demographischen Daten der Flüchtlinge präsentiert, die sich in der vorläufigen Unterbringung des Landkreises befinden.

Einen breiten Raum nimmt gleichfalls die Übersicht über die zahlreichen innovativen und kreativen Projekte ein, die in Ergänzung der bereits gut etablierten Regelstrukturen die anstehenden Integrationsaufgaben unterstützen.

Dabei wird auch die Vielfalt der unterschiedlichen Akteure sichtbar, die sich bei der Integration von Flüchtlingen engagieren.