Landratsamt kündigt verkehrsberuhigende Maßnahmen für die B 31 in Falkensteig an

Frage ist nicht ob etwas getan wird, sondern was umgesetzt werden kann

Im Nachgang zur Kreistagssitzung in dieser Woche konkretisiert die Verkehrsbehörde des Landratsamtes Breisgau-Hochschwarzwald die Vorgehensweise zur Umsetzung von verkehrsberuhigenden und Lärm mindernden Maßnahmen für die B 31 in Falkensteig. Demnach waren bereits im vergangenen Jahr entsprechende Verkehrsuntersuchungen in Auftrag gegeben worden. Diese sind für eine verkehrsrechtliche Entscheidung und eine saubere rechtliche Abwägung erforderlich. Nachdem die vorläufigen Untersuchungsergebnisse zwischenzeitlich vorliegen, werden die möglichen Maßnahmen nun zunächst mit der Gemeinde Buchenbach und der örtlichen Bürgerinitiative besprochen und danach möglichst zügig umgesetzt. Ergänzend sollen auch die Ergebnisse der Lärmaktionsplanung der Gemeinde berücksichtigt werden. Diese werden im Landratsamt demnächst erwartet.

Aufgrund dieser soliden Datengrundlage geht es nach Einschätzung der Fachleute des Landratsamtes nicht mehr darum, ob verkehrsberuhigende Maßnahmen umgesetzt werden, sondern nur darum, was umgesetzt werden kann und soll. Die Lärmschutzmaßnahmen bedürfen zudem der Zustimmung des Regierungspräsidiums Freiburg. Angesichts der Verkehrsbelastungen in Falkensteig ist das Landratsamt jedoch zuversichtlich, die notwendige Zustimmung zu erhalten.
 
Für Landrätin Dorothea Störr-Ritter ist klar: Verkehrsberuhigende Maßnahmen lösen nicht die Probleme in Falkensteig, sie lindern allenfalls etwas die Symptome der Verkehrsbelastung. Der Bau einer leistungsfähigen Umfahrung von Falkensteig ist deshalb auch weiterhin dringend erforderlich. Vor diesem Hintergrund hatte der Kreistag in dieser Woche das Land Baden-Württemberg aufgefordert, den Falkensteigtunnel zeitgleich mit dem Stadttunnel fertigzustellen, um ein Verkehrschaos im Buchenbacher Ortsteil zu verhindern, welches der Bau des Stadttunnels in Freiburg in Form einer Bundesautobahn nach sich ziehen würde.