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Aufenthaltserlaubnis zur Arbeitsplatzsuche für Fachkräfte beantragen

Sie können als ausländische Fachkraft aus Nicht-EU- und Nicht-EWR-Staaten eine Aufenthaltserlaubnis für bis zu sechs Monate zur Suche nach einem Arbeitsplatz erhalten, zu dessen Ausübung ihre Qualifikation befähigt. Voraussetzung ist zudem, dass Sie über der angestrebten Tätigkeit entsprechende Sprachkenntnisse verfügen.

Achtung: Sie dürfen mit diesem Aufenthaltstitel nur zu Probebeschäftigungen bis zu 10 Stunden je Woche, zu deren Ausübung Ihre erworbene Qualifikation als Fachkraft befähigt, erwerbstätig sein.

Zuständige Stelle

  • für die Erteilung eines nationalen Visums vor der Einreise in das Bundesgebiet: die deutsche Auslandsvertretung (Botschaft, Konsulat)
  • nach der Einreise: die Ausländerbehörde
  • Ausländerbehörde ist
    • wenn Sie in einem Stadtkreis oder in einer Großen Kreisstadt wohnen: die Stadtverwaltung
    • wenn Sie in einer kreisangehörigen Stadt oder Gemeinde wohnen: das Landratsamt

Tipp: Ein Verzeichnis der Vertretungen der Bundesrepublik Deutschland im Ausland bietet das Auswärtige Amt auf seinen Internetseiten.

Fachbereich Ausländerbehörde [Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald]

Persönlicher Kontakt

Frau Dörr
Telefon0761 2187-6123
Fax0761 2187-776123
Aufgaben

Familiennamen A - Ake

Herr Kurcius
Telefon0761 2187-6137
Fax0761 2187-776137
Aufgaben

Familiennamen Akf - Ano

Frau Kosoric
Telefon0761 2187-6129
Fax0761 2187-776129
Aufgaben

Familiennamen Anp - Berise

Herr Krasawin
Telefon0761 21876146
Fax0761 2187776146
Aufgaben

Familiennamen Berisf - Cho

Frau Delgado
Telefon0761 21876133
Fax0761 2187776133
Aufgaben

Familiennamen Chp - Dor

Frau Fehrenbach
Telefon0761 2187-6134
Fax0761 2187-776134
Aufgaben

Familiennamen Dos - E

Frau Knöpfle
Telefon0761 2187-6127
Fax0761 2187-776127
Aufgaben

Familiennamen F - Guek

Frau Will
Telefon0761 21876147
Fax0761 2187776147
Aufgaben

Familiennamen Guel - Hus

Frau Hinterseh
Telefon0761 2187-6122
Fax0761 2187-776122
Aufgaben

Familiennamen Hut - Karh

Frau Schlageter
Telefon0761 2187-6131
Fax0761 2187-776131
Aufgaben

Familiennamen Kari - Kup

Frau Wehrle
Telefon0761 2187-6128
Fax0761 2187-776128
Aufgaben

Familiennamen Kuq - Mij

Frau Butz
Telefon0761 21876141
Fax0761 2187776141
Aufgaben

Familiennamen Mik - Ni

Frau Kirchhoff
Telefon0761 2187-6124
Fax0761 2187-776124
Aufgaben

Familiennamen Nj - Per

Frau Boch
Telefon0761 21876142
Fax0761 2187776142
Aufgaben

Familiennamen Pes - Saki

Frau Johner-Rein
Telefon0761 2187-6135
Fax0761 2187-776135
Aufgaben

Familiennamen Sakj - Sha

Frau Ketterer-Klees
Telefon0761 2187-6136
Fax0761 2187-776136
Aufgaben

Familiennamen Shb - Stoi

Frau Ristic
Telefon0761 2187-6132
Fax0761 2187-776132
Aufgaben

Familiennamen Stoj - Val

Frau Lenger
Telefon0761 2187-6125
Fax0761 2187-776125
Aufgaben

Familiennamen Vam - Z

Frau Demuth
Fachbereichsleiterin
Telefon0761 2187-6100
Fax0761 2187-776100
Frau Reuschle

Stellvertretende Fachbereichsleiterin

Telefon0761 2187-6110
Fax0761 2187-776110
Aufgaben

Schwerpunktsachbearbeitung Familiennamen A - C

Frau Cicinelli
Telefon0761 2187-6114
Fax0761 2187-776114
Aufgaben

Schwerpunktsachbearbeitung Familiennamen D - Kal

Herr Cárdenas Acosta

Teamleitung

Telefon0761 2187-6113
Fax0761 2187-776113
Aufgaben

Schwerpunktsachbearbeitung Familiennamen Kam - Pl

Frau Burkert

Teamleitung

Telefon0761 2187-6115
Fax0761 2187-776115
Aufgaben

Schwerpunktsachbearbeitung Familiennamen Pm - Z

Leistungsdetails

Voraussetzungen

Voraussetzungen für die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis sind:

  • Sie erfüllen die Pass- und Visumpflicht.
    Für die Passpflicht reicht es, wenn Sie einen Ausweisersatz besitzen.
  • Ihr Lebensunterhalt ist gesichert.
    Der Lebensunterhalt gilt als gesichert, wenn Sie
    • Einkünfte in Höhe des einfachen Sozialhilferegelsatzes und
    • Kosten für Unterkunft und Heizung sowie
    • etwaiger Krankenversicherungsbeiträge erzielen.
  • Es liegt kein Ausweisungsinteresse gegen Sie vor.
  • Ihr Aufenthalt gefährdet oder beeinträchtigt nicht die Interessen der Bundesrepublik Deutschland.
  • Sie halten sich nicht aufgrund eines Aufenthaltstitels zu einem anderen Zweck in Deutschland auf.
  • Sie haben die für Ihre angestrebte Tätigkeit entsprechenden Sprachkenntnisse.

Verfahrensablauf

Vor der Einreise nach Deutschland müssen Sie in Ihrem Heimatland ein nationales Visum beantragen.

Nach der Einreise müssen Sie den Aufenthaltstitel schriftlich bei der Ausländerbehörde beantragen, bevor Ihr Visum oder Ihre Aufenthaltserlaubnis abläuft. Sie erhalten anschließend entweder die Aufenthaltserlaubnis oder einen Ablehnungsbescheid.

Die Aufenthaltserlaubnis zur Arbeitsplatzsuche kann nicht verlängert werden. Die Gültigkeitsdauer der Aufenthaltserlaubnis zur Arbeitsplatzsuche richtet sich nach Ihrer Berufsqualifikation und einschlägigen Voraufenthalten im Bundesgebiet:

  • bei Einreise zur Arbeitsplatzsuche: bis zu 6 Monate
  • nach Abschluss Ihres Studiums im Bundesgebiet: bis zu 18 Monate
  • nach Abschluss Ihrer Forschungstätigkeit im Bundesgebiet: bis zu 9 Monate
  • nach Abschluss einer qualifizierten Berufsausbildung im Bundesgebiet: bis zu 12 Monate
  • nach Abschluss der Feststellung der Gleichwertigkeit der Berufsqualifikation oder der Erteilung der Berufsausübungserlaubnis: bis zu 12 Monate

Hinweis: Wenn Sie sich nach Ihrer Ausreise aus Deutschland mindestens so lange im Ausland aufhalten, wie Sie zuvor aufgrund des Aufenthaltstitels zur Arbeitsplatzsuche in Deutschland waren, kann die zuständige Stelle Ihnen den Aufenthalt zur Arbeitsplatzsuche noch einmal erlauben.

Erforderliche Unterlagen

  • Nachweis der Erfüllung der Pass- und Visumpflicht
  • Nachweis des gesicherten Lebensunterhalts
  • Nachweis, dass kein Ausweisungsinteresse gegen Sie vorliegt
  • Nachweis, dass Sie die Interessen der Bundesrepublik Deutschland nicht gefährden oder beeinträchtigen
  • Nachweis der Berufsqualifikation beziehungsweise des Hochschulabschlusses
  • Nachweis der für Ihre angestrebte Tätigkeit erforderlichen Sprachkenntnisse

Kosten

EUR 100,00

Bearbeitungsdauer

voraussichtlich vier bis sechs Wochen

Vertiefende Informationen

Sie erhalten den Aufenthaltstitel in Form einer Scheckkarte mit elektronischen Zusatzfunktionen. Nähere Informationen dazu erhalten Sie unter "Elektronischen Aufenthaltstitel (eAT) beantragen".

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Innenministerium hat dessen ausführliche Fassung am 23.06.2020 freigegeben.