Leistungen
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Hilfe zum Lebensunterhalt beantragen

Reicht Ihr verfügbares Familieneinkommen für den notwendigen Lebensunterhalt nicht aus? Haben Sie kein verwertbares Vermögen und sind nicht erwerbsfähig? Dann kann Ihnen eine Hilfe zum Lebensunterhalt (Sozialhilfe) zustehen.

Hinweis: Sind Sie erwerbsfähig, haben Sie unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf Arbeitslosengeld II.

Die Leistungen der Hilfe zum Lebensunterhalt umfassen:

  • den pauschalierten Regelsatz zur Sicherung des Lebensunterhalts, z.B. für Ernährung, Kleidung, Körperpflege. Die Höhe ist abhängig von der Anzahl der im Haushalt lebenden Personen (Bedarfsgemeinschaft). Er beträgt für
    • Alleinstehende/Alleinerziehende: EUR 416,00
    • Ehepartner, Lebenspartner, Partner einer eheähnlichen Gemeinschaft: jeweils EUR 374,00
    • Kind unter 6 Jahren: EUR 240
    • Kind im Alter von 6 bis unter 14 Jahren: EUR 296,00
    • Jugendliche im Alter von 14 bis unter 18 Jahren: EUR 316,00
  • Leistungen für Mehrbedarfe beim Lebensunterhalt, z.B. für werdende Mütter ab der 13. Schwangerschaftswoche, Alleinerziehende, behinderte Menschen, krankheitsbedingte kostenaufwendige Ernährung wie Diabetes
  • Leistungen für Unterkunft und Heizung, soweit die Kosten angemessen sind, wenn notwendig auch Umzugskosten und Mietkautionen
  • weitere einmalige Sach- oder Geldleistungen oder Darlehen, z.B. Erstausstattungen für Neugeborene, Erstwohnungseinrichtung
  • Bildungs- und Teilhabeleistungen für Kinder und Jugendliche, z.B. Klassenfahrten, persönlicher Schulbedarf, Schülerfahrkarte, Mittagessen in Schulen, Vereinsbeiträge
  • Beiträge zur Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung

Das Sozialamt bezieht das gesamte Familieneinkommen mit ein, um den Hilfebedarf zu ermitteln. Es berücksichtigt dabei zum Beispiel:

  • Unterhaltsleistungen
  • Renteneinkünfte
  • Kindergeld

Bestimmte Vermögenswerte gelten als Schonvermögen, beispielsweise kleinere Barbeträge oder ein angemessenes Hausgrundstück. Dies wird bei der Berechnung der Leistungen nicht eingerechnet.

Ist das anrechenbare Einkommen geringer als der festgestellte Bedarf, übernimmt das Sozialamt die Differenz.

Einmalige Leistungen können Sie auch erhalten, wenn Sie den laufenden Lebensunterhalt sicherstellen, einen einmaligen Bedarf aber nicht finanzieren können.

Hinweis: Sie erhalten in der Regel keine Leistungen für vergangene Zeiträume.

Zuständige Stelle

das Sozialamt

Sozialamt ist,

  • wenn Sie in einem Stadtkreis wohnen: die Stadtverwaltung
  • wenn Sie in einem Landkreis wohnen: das Landratsamt

Hinweis: Teilweise haben die Landkreise die Zuständigkeit auf größere Städte in ihrem Kreisgebiet übertragen. Wohnen Sie in einem Landkreis, kann Ihnen das Landratsamt oder die Gemeindeverwaltung Ihres Wohnortes die zuständige Behörde nennen.

Sozialhilfe und Grundsicherung SGB XII [Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald]

Persönlicher Kontakt

Frau Alten
Telefon0761 2187-7112
Fax0761 2187-777112
Raum 127
Frau Beckert
Telefon0761 2187-7110
Fax0761 2187-777110
Raum 127
Herr Berger
Telefon0761 2187 2725
Fax0761 2187 77 2725
Raum 126
Frau Blaudszun
Telefon0761 2187 2727
Fax0761 2187 77 2727
Raum 132
Frau Bukowski
Telefon0761 2187 2729
Fax0761 2187 77 2729
Raum 130
Herr Coviello
Telefon0761 2187 2731
Fax0761 2187 77 2731
Raum 155
Frau Dorner
Telefon0761 21872719
Fax0761 2187772719
Raum 131
Frau Glück
Telefon0761 2187-7111
Fax0761 2187-777111
Raum 127
Frau Haberstroh
Telefon0761 2187 2733
Fax0761 2187 77 2733
Raum 132
Frau Kunzer
Telefon0761 2187 2737
Fax0761 2187 77 2737
Raum 131
Frau Müller
Telefon0761 21872720
Fax0761 2187772720
Raum 136
Frau Menner
Telefon0761 21872712
Fax0761 2187772712
Raum 143
Herr Pietsch
Telefon0761 21872711
Fax0761 2187772711
Raum 153
Frau Roth
Telefon0761 21872718
Fax0761 2187772718
Raum 129
Frau Schauer
Telefon0761 21872713
Fax0761 2187772713
Raum 132
Frau Schemies
Telefon0761 21872721
Fax0761 2187772721
Raum 128
Frau Schmidt
Telefon0761 21872722
Fax0761 2187772722
Raum 128
Frau Siedle
Telefon0761 21872714
Fax0761 2187772714
Raum 132
Frau Stiedl
Telefon0761 2187 2715
Fax0761 2187 77 2715
Raum 154
Frau Tawqeer
Telefon0761 21872716
Fax0761 2187772716
Raum 133
Frau Totzke
Telefon0761 2187 2723
Fax0761 2187 77 2723
Raum 154
Frau Vollmer
Telefon0761 21872796
Fax0761 2187772796
Raum 133
Herr Wegert
Telefon0761 21872717
Fax0761 2187772717
Raum 136
Herr Zimmermann
Telefon0761 2187 2724
Fax0761 2187 77 2724
Raum 143

Leistungsdetails

Voraussetzungen

  • Sie sind bedürftig und erwerbsunfähig.

Hilfebedürftig sind Sie, wenn Sie Ihren Lebensunterhalt beziehungsweise den Unterhalt der Haushaltsgemeinschaft nicht aus eigenen Mitteln und Kräften vollständig decken können.

Erwerbsunfähig sind Sie, wenn Sie auf absehbare Zeit nicht in der Lage sind, unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes mindestens drei Stunden täglich zu arbeiten. Dies sind z.B. Bezieher oder Bezieherinnen einer Rente wegen Erwerbsminderung auf Zeit oder längerfristig Erkrankte.

Verfahrensablauf

Sie müssen Hilfe zum Lebensunterhalt schriftlich beantragen. Am besten gehen Sie mit den erforderlichen Unterlagen zur Behörde und füllen den Antrag dort im Rahmen eines Beratungsgespräches aus.

Sobald die zuständige Stelle Ihren Antrag bewilligt hat, überweist sie Ihnen das Geld am Monatsanfang auf Ihr Konto. Sie können für die Überweisungen auch das Konto eines Dritten angeben.

Achtung: Haben Sie kein Konto, erhalten Sie die Leistungen per Zahlungsanweisung zur Verrechnung. Die hierdurch entstehenden Kosten müssen Sie tragen, es sei denn, Sie weisen nach, dass Ihnen die Einrichtung eines Kontos ohne eigenes Verschulden unmöglich ist. Eine Barscheckauszahlung ist nicht möglich.

Hinweis: Sie sind verpflichtet, alle Änderungen Ihrer Einkommens- und Vermögensverhältnisse unverzüglich der zuständigen Stelle mitzuteilen.

Erforderliche Unterlagen

  • Personalausweis oder Reisepass
  • Mutterpass
  • Nachweise über das Einkommen wie beispielsweise Renten, Krankengeld, Kindergeld, Unterhalt, Unterhaltsvorschuss
  • Nachweise über vorhandenes Vermögen wie z.B. Sparguthaben
  • Nachweise über die Ausgaben wie z.B. Mietvertrag, Mietquittungen, Heizkosten, Unterlagen über Versicherungsbeiträge

Die zuständige Stelle kann aktuelle Kontoauszüge, Scheidungsurteile, Unterhaltstitel oder weitere Unterlagen verlangen.

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Sozialministerium hat dessen ausführliche Fassung am 03.01.2018 freigegeben.