Bad Krozingen wird weiterer Impfstützpunkt im Landkreis

Seit 6. Dezember läuft der Betrieb an den anderen drei Stützpunkten im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald 

Das Sozialministerium Baden-Württemberg hat jetzt der Aufnahme der Impfaktion in Bad Krozingen als weiteren Impfstützpunkt in das Konzept des Landkreises zugestimmt. Nach Gesprächen mit dem Sozialministerium ist es dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald gelungen, mit dem Standort Bad Krozingen einen weiteren offiziellen Impfstützpunkt zu erhalten. Die bisherige Struktur des Impfangebots kann dadurch erhalten bleiben und weiterlaufen. 

"Dadurch wird die Impfstoffversorgung im Landkreis weiter optimiert", so Landrätin Dorothea Störr-Ritter. "Wir können ein Angebot fortführen, das in der Praxis bisher sehr gut funktionierte und von der Bevölkerung sehr gut angenommen wird. Je schneller und je mehr wir Impfungen im Landkreis ermöglichen können, desto besser. Ich danke allen vor Ort für die enge und pragmatische Zusammenarbeit. Und dem Sozialministerium, das uns rasch und unbürokratisch die Möglichkeit eines weiteren Impfstützpunktes ermöglicht hat".

Die beiden Bürgermeister des Mittelzentrums Bad Krozingen-Staufen, Volker Kieber und Michael Benitz, ergänzen: „Wir freuen uns sehr, dass sowohl das Landratsamt als auch das Sozialministerium schnell und unbürokratisch auf unsere Forderung reagiert haben. Die Gleichstellung als Impfstützpunkt erlaubt es, unsere Impfkapazitäten in Bad Krozingen bis auf Weiteres auf hohem Niveau halten zu können und die Aktion auch noch im neuen Jahr fortzuführen“.

Seit Montag hatten bereits die Impfstützpunkte des Landkreises in Titisee-Neustadt, Müllheim und Breisach ihren Betrieb aufgenommen. Unter der Organisation des Landratsamtes stellen die Kreisverbände Müllheim und Freiburg des DRK den Betrieb sicher. Anfängliche Startschwierigkeiten auf Grund der mangelnden IT-Infrastruktur des Landes konnten in der Zwischenzeit behoben werden.

Pro Tag werden nun in Titisee und Müllheim jeweils 450 und in Breisach 300 Impfungen durchgeführt. In dieser Woche wurde vornehmlich der Impfstoff von Moderna verimpft. Ab Dienstag der kommenden Woche soll dann in allen drei Stützpunkten auch eine begrenzte Menge an BioNTech zur Abgabe an Personen unter 30 Jahren zur Verfügung stehen.
 
Weiter Informationen sowie die Möglichkeit der Terminreservierung finden sich auf der Internetseite www.lkbh.de/impfung.