Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises zeigt anlässlich des Weltfrauentages Hilfestellungen auf

Unterstützungsangebote in Pandemiezeiten

Der internationale Frauentag am 8. März fällt bereits zum zweiten Mal in die Zeit der Corona-Pandemie mit großen Corona bedingten Einschränkungen. In diesem Zusammenhang erinnert die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald, Heike Gutmann, daran, dass gerade oft Frauen einen großen Teil der Pandemie bedingten Lasten zu tragen haben. "Es ist oft eine große Herausforderung neben den vielen existenziellen und gesundheitlichen Sorgen auch noch die Kraft aufzubringen, sich zusätzlichen Herausforderungen wie beispielsweise dem Umgang mit den digitalen Medien oder dem Homeschooling zu stellen oder die Kraft zu finden, sich für die Gleichstellung der Geschlechter einzusetzen".

In der schwierigen Pandemiezeit gibt es zahlreiche verschiedene Hilfs- und Unterstützungsangebote im Landkreis. So finden sich auf der Internetseite des Landratsamtes in der plAn-Datenbank viele präventive Angebote im Landkreis Breisgau Hochschwarzwald. Neu dabei das Beratungsangebot von Frauenhorizonte in Neustadt für Frauen im ländlichen Raum, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind. Am 8. März gibt es eine virtuelle Vorstellung des Beratungsangebotes
 
Auch das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Pflege stellt gerade jetzt eine enorme Herausforderung dar. In zwei Online-Veranstaltungen für pflegende Angehörige erhalten diese am 18. und 25. März wertvolle Informationen und Austauschmöglichkeiten speziell zur Betreuung und Pflege in Coronazeiten.
 
Minijobs bieten auf den ersten Blick eine gute Lösung, um den Spagat zwischen Beruf und Sorgearbeit hinzubekommen. Aber gerade in der aktuellen Krisenzeit und im Alter zeigen sich auch Nachteile. Wichtige Informationen dazu können in der „Minijobbroschüre“ nachgelesen werden, die auf der Homepage als Download bereitsteht, die aber auch gerne zugesandt wird.
 
Positiv wertet Heike Gutmann die Tatsache, dass der Frauenanteil unter den Kandidaturen zur anstehenden Landtagswahl 2021 von 19,3 auf 26,7 Prozent angestiegen ist.

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