Wie sieht es mit der Gesundheitsversorgung im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und der Stadt Freiburg aus?

Online-Umfrage zum Projekt "Sektorenübergreifende Gesundheitsversorgung"

10.000 dieser Karten finden sich nach dem Zufallsprinzip in den nächsten Wochen in den Briefkasten


Das beim Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald angesiedelte Gesundheitsamt ist mit seinen Aufgaben sowohl für den Landkreis als auch die Stadt Freiburg zuständig. Und das nicht nur in Zeiten von Corona. Das zeigt sich beispielhaft an einem Projekt zur sektorenübergreifenden Gesundheitsversorgung, mit dem das Gesundheitsamt einen Überblick über den aktuellen Stand der medizinischen Versorgung im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und in der Stadt Freiburg ermitteln will, um Verbesserungsmöglichkeiten herauszufiltern. Dabei geht es grundsätzlich um Fragen, wie die Gesundheitsversorgung in Landkreis und Stadt zukunftsfest gestaltet werden kann oder wie die medizinischen Akteure besser zusammenarbeiten können, um eine bestmögliche medizinische Versorgung für Alle zu bieten.

Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Breisgau- Hochschwarzwald und der Stadt Freiburg können sich an dem Projekt mittels einer Online-Umfrage beteiligen. Zu diesem Zweck werden in den nächsten Wochen Informationskarten in insgesamt 10.000 Briefkästen per Zufallsprinzip eingeworfen. Die Online-Umfrage ist freiwillig und anonym und dauert ungefähr 10 Minuten. Beteiligen können sich Bürgerinnen und Bürger des Landkreises und der Stadt Freiburg ab 18 Jahren, wenn sie eine solche Informationskarte erhalten haben.
 
Gefragt wird zum Beispiel, wie weit die Wege zum nächsten Arzt sind, welche Medien die Menschen als Informationsquelle für gesundheitliche Themen nutzen und ob sie sich auch vorstellen können, eine Online-Videosprechstunde zu nutzen. Zusätzlich gibt es auch die Möglichkeit, aus Sicht der Bürgerschaft Verbesserungen und Ideen zu äußern.
 
Im Spätherbst sollen die Ergebnisse des Projekts im Rahmen eines Tages der regionalen Gesundheit vorgestellt werden. Ebenfalls im Herbst soll die regionale Versorgungskonferenz an den Start gehen. Dieses Gremium verbindet im Rahmen des Projektes verschiedenste Akteure des Gesundheitssektors, um einen engeren Austausch und mehr Zusammenarbeit zu erreichen. In regelmäßigen Treffen sollen die neusten Entwicklungen analysiert und mögliche Verbesserungskonzepte umgesetzt werden.