100 Jahre Frauenwahlrecht:

Film-Events in Landkreis-Kinos

Frauen am Wahlsonntag, St. Märgen 1968.    Bild: Willy Pragher/Kreisarchiv

Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Frauenwahlrecht“ veranstaltet der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald Filmevents in verschiedenen Kinos des Landkreises. Nach den einleitenden Worten durch die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises, Heike Gutmann, führt Viviana Klarmann von der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) mit einem Impulsvortrag thematisch in das Thema ein.

An die Vorführungen schließen sich dann Filmgespräche gemeinsam mit dem Publikum zur Entwicklung des politischen Engagements früher und heute an. Gezeigt werden die Filme „Suffragette - Taten statt Worte“ und „Die göttliche Ordnung“. Der Eintritt ist frei!

Termine

12. Februar „Suffragette - Taten statt Worte“
JOKI Bad Krozingen
Beginn: 19:00 Uhr
 
20. Februar „Suffragette - Taten statt Worte“
Krone-Theater Titisee-Neustadt
Beginn: 19:30 Uhr

14. März „Die göttliche Ordnung“
Kommunales Kino Gundelfingen
Beginn: 20:00 Uhr
 
26. März „Suffragette - Taten statt Worte“
Central-Theater Müllheim
Beginn: 19:30 Uhr

 
 

Die Filme

„Suffragette - Taten statt Worte“​

(GB 2016 / 106 min / FSK: ab 12)
 
Maud ist eine arbeitende Mutter, die zunächst eher zufällig in die beginnende Frauenrechtsbe­wegung um Emmeline Pankhurst hineingezogen wird. Mauds Wunsch nach Gleichberechtigung führt dazu, dass sie ihren Job verliert, von ihrem Ehemann auf die Straße gesetzt wird und selbst um das Recht ihren Sohn zu sehen kämpfen muss. Aber die Frauen, sogenannte Suffragetten, halten zusammen– um gemeinsam den inspirie­renden und herzerweichenden Kampf um Frau­enrechte, um Würde und Selbstbestimmung fortzusetzen.


„Die göttliche Ordnung“​

(2017 / 97 min / FSK: ab 6)
 
Die Schweiz im Jahr 1971: Hausfrau Nora lebt mit ihrem Mann Hans und ihren zwei Söhnen in einem friedlichen kleinen Dorf. Seit dem Mai 1968 ist ein Ruck durch die Gesellschaft gegangen, das soziale Gefüge ist im Wandel, doch abseits der großen Städte ist davon noch nicht viel zu spüren. Auch an Nora ist der gesellschaftliche und soziale Wandel bislang eigentlich spurlos vorübergegangen, sie lebt weiter ihr ruhiges, friedliches und harmonisches Leben. Doch dann beginnt sie auf einmal, sich leidenschaftlich und in aller Öffentlichkeit für das Frauenwahlrecht einzusetzen, und eckt damit im Dorf an. Nora ist wild entschlossen, das Wahlrecht durchzusetzen, und muss dazu genügend Männer überzeugen. Denn in deren Hand liegt natürlich die endgültige Entscheidung in dieser Sache…


Zum Thema

(Erstellt am 12. Februar 2019)