Bemerkenswerter Auftritt des Forstnachwuchses beim Bundesentscheid "Grüne Berufe"

Am Ende ein vierter und zwölfter Platz für die beiden Teilnehmer aus dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald

Von links: Landrätin Dorothea Störr-Ritter, Francine Fortagne, Matthias Schneider und Rolf Leimgruber vom Hauptstützpunkt St. Peter, LRA-Ausbildungsleiterin Lara-Noreen Roll und der Leiter des Fachbereiches Forst Karl-Ludwig Gerecke.

   

Beim Bundesentscheid des Berufswettbewerbes der Grünen Berufe. haben in der Sparte Forstwirtschaft zwei Auszubildende aus dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald bemerkenswerte Plätze belegt. Francine Fortagne und Daniel Rupp vom Forsttechnischen Hauptstützpunkt in St. Peter.landeten am Ende auf einem hervorragenden vierten und zwölften Rang. Die 25-Jährige Nachwuchsforstwirtin Francine Fortagne erhielt darüber hinaus den Präventionspreis der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) für sicheres Arbeiten.

Landrätin würdigt Qualität der Ausbildung im Landratsamt

Landrätin Dorothea Störr-Ritter würdigte beim Empfang der Teilnehmer die Qualität der Ausbildung im Landratsamt. "Solche Erfolge zeigen, dass die Nachwuchskräfte optimal auf das spätere Berufsleben vorbereitet werden. Dafür bietet der Forststützpunkt in St. Peter hervorragende Voraussetzungen. Ich hoffe, dass der Erfolg von Francine Fortagne vor allem Ansporn für weitere junge Frauen ist, die berufliche Zukunft im Forst zu sehen. Gleichstellung zu leben, ist bei uns auch im Forst eine Selbstverständlichkeit".
 
Francine Fortagne hatte sich als einzige Frau für den Berufswettbewerb im bayerischen Herrsching qualifiziert. Ihr Abstand zum Drittplatzierten lag bei 0,4 Punkten und zum Erstplatzierten bei 1,5 Punkten. „Dass es so knapp war, hat mich schon etwas gefuchst. Verglichen mit der Leichtathletik haben mir hundertstel Sekunden zum Podium gefehlt“, bilanzierte sie im Nachgang. „Der Berufswettkampf und die Vorbereitungszeit waren aber trotzdem ein echtes Geschenk für mich“. Daniel Rupp war beim Empfang durch die Landrätin leider verhindert. Er steckte bereits in den Vorbereitungen für die nächsten Prüfungen.
 
Die Teilnehmer des Bundesfinales mussten ihr Können in Berufstheorie und –praxis, aber auch mit Allgemeinwissen unter Beweis stellen. So mussten sie zielgenau in weniger als einer Minute einen Baum zu Fall bringen. Weiter ging es mit den Disziplinen Baumentastung, Präzisions-Pflanzung von Bäumen und dem Bau eines Fledermauskastens. Diese imposantesten der anspruchsvollen Aufgaben waren Schlag auf Schlag zu absolvieren. Eine echte Herausforderung unter hoher Anspannung für die beiden erfolgreichen Teilnehmer aus St. Peter, die von einem Fanclub von Auszubildenden und Ausbildern begleitet wurden.

  

Der Landkreis als Arbeitgeber