Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald erlässt Allgemeinverfügung im Zuge der Krebspest in der Brugga

Das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald hat im Zuge der Krebspest in der Brugga eine Allgemeinverfügung erlassen. Demnach ist der wasserrechtliche Gemeingebrauch in verschiedenen oberirdischen Gewässern auf der Gemarkung von Kirchzarten und Oberried untersagt.

Das bedeutet, die Gewässer dürfen nicht betreten werden. Ebenso untersagt ist das Baden, das Tränken von Vieh, das Schöpfen von Wasser mit Handgefäßen, das Fahren mit Booten wie Kajaks und Kanus und das Einbringen und Entnehmen von Stoffen oder Gerätschaften aller Art auch zum Zwecke der Fischerei. Ebenso ist auch das Entnehmen von Wasser im Rahmen des Gemeingebrauchs verboten. Hunde und auch andere Tiere sind durch Ihre Besitzer davon abzuhalten, die Gewässer zu betreten.
 
Die von der Allgemeinverfügung betroffenen Gewässerabschnitte sind in Kirchzarten die Brugga ab der Gemarkungsgrenze Oberried bis zur Einmündung in die Dreisam, der Krebsgraben, der Mühlbach, der Schlempenfeldgraben, Hagenbach und Krummbach, das Dietenbächle, der Geroldsbach, der Osterbach und Zastlerbach ab der Gemarkungsgrenze Oberried, der Giersberggraben sowie weitere rechtsseitige namenlose Zuflüsse zum Osterbach und Zastlerbach. In Oberried sind es der Schirkenhofgraben, die Brugga bis zur Gemarkungsgrenze Kirchzarte, der Osterbach/Zastlerbach bis zur Gemarkungsgrenze Kirchzarten und der Weilersbach. Dazu kommen in beiden Gemeinden noch namenlose Gewässer.
 
Die detaillierte Allgemeinverfügung ist auf der Internetseite des Landratsamtes in der Rubrik "Öffentliche Bekanntmachungen" veröffentlicht. Sie gilt vorerst bis zum 31. Dezember 2019.