Informationen zum neuartigen Coronavirus

Aktuelle Meldungen

Die Kassenärztliche Vereinigung bestätigte dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald die Einrichtung weiterer Corona-Ambulanzen. Das ist das Ergebnis eines Telefonats von Landrätin Dorothea Störr-Ritter mit dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg, Johannes Fechner. mehr...
Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft gibt, basierend auf den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, folgende Hinweise zur Entsorgung von mit dem Coronavirus kontaminiertem Müll von positiv getesteten oder unter Quarantäne gestellten Personen bekannt. Abfälle aus betroffenen privaten Haushalten und vergleichbaren Anfallstellen (z.B. Hausarztpraxen) sind über die Restmülltonne zu entsorgen. Um sowohl bei anderen Nutzern der gleichen Restmülltonne, als auch bei Dritten, wie Müllwerkern, eine Gefährdung möglichst auszuschließen, sollten bestimmte Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigt werden: mehr...
Der Krisenstab des Landratsamtes Breisgau-Hochschwarzwald hat vor dem Hintergrund der Corona-Entwicklung bei der Bundeswehr Sanitätspersonal und zusätzliche Beatmungsgeräte zur Unterstützung beantragt. Das Landeskommando Baden-Württemberg der Bundeswehr hat diese Anfrage auf die Bundesebene nach Berlin weitergeleitet. Mit Erfolg. Seit Dienstag (24.03.) sind die ersten Soldaten in der Helios-Klinik in Titisee-Neustadt eingetroffen. Ein Team aus medizinischem Fachpersonal bestehend aus sieben Sanitätssoldaten trifft dort erste Vorbereitungen. Einsatzbeginn, Art der Unterstützung und Dauer werden nach der Einweisung festgelegt. mehr...
Die Landesregierung hat ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. Die neuen Regelungen gelten ab Montag, den 23. März 2020. Mehr... mehr...

   

Aktuelle Fallzahlen in der Stadt Freiburg und dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald

Stand Fallzahlen gesamt Stadt Freiburg LK Breisgau-Hochschwarzwald
28.03., 18:00 Uhr 764 386 378
  14 Todesfälle 7 7

Symptome und Verlauf

  • Die Inkubationszeit wird gegenwärtig mit bis zu 14 Tagen angegeben.
  • Die Symptome einer Infektion mit SARS-CoV-2 umfassen nach derzeitigem Stand Fieber, Husten, Atembeschwerden und Kurzatmigkeit, können sich aber auch in Halsschmerzen, Schnupfen oder gelegentlich auch Durchfall äußern. Vor allem jüngere Personen zeigen häufig nur wenige Symptome.
  • Schwerere Erkrankungen verlaufen als Lungenentzündung oder in wenigen Einzelfällen wie bei der echten Grippe (Influenza) tödlich. 
  • Eine spezifische Therapie oder ein Impfstoff existieren bisher nicht. Die Therapie erfolgt somit abhängig von der Schwere der Erkrankung symptomatisch.

Details:

Verhalten im Verdachtsfall

  • Keine persönliche Vorstellung im Gesundheitsamt.
  • Das Gesundheitsamt nimmt keine Abstriche vor.
  • Wenden Sie sich an Ihren Hausarzt.
  • Personen, die den Verdacht haben, mit Coronaviren infiziert zu sein und Krankheitssymptome haben, sollen sich zunächst telefonisch mit dem Hausarzt in Verbindung setzen.
    Nicht unangemeldet in die Praxis oder ins Krankenhaus gehen.
  • Bis zur weiteren Abklärung zu Hause bleiben und den Kontakt zu anderen Personen auf ein Minimum beschränken.

Ein Verdachtsfall liegt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts vor, wenn betroffene Personen:

Wichtige Verhaltensregeln

Merkblatt für Erkrankte und Kontaktpersonen (Stand: 19.03.2020)

  

Allgemeine Verhaltensregeln:

  • Regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife. (Mindestens 20 Sekunden)
  • In ein Papiertaschentuch niesen oder husten und dieses danach entsorgen.
  • Händewaschen nach dem Niesen und Husten.
  • Ist kein Taschentuch griffbereit, in die Armbeuge niesen oder husten.
  • Möglichst 1-2 Meter Abstand zu anderen Menschen halten. Händeschütteln generell unterlassen.
  • Bei grippalen Symptomen zu Hause bleiben, um Ansteckung zu vermeiden. 
  • Jegliche Kontakte sollen auf das Notwendigste reduziert werden!

   

Spezielle Hinweise für

    

Corona-Infotelefon im Gesundheitsamt

0761 2187-3003 (Montag bis Freitag, 08:00 - 16:00 Uhr)
Das Informationstelefon dient ausschließlich zur Beantwortung gesundheitlicher Fragen.

Wir informieren auch auf Facebook und Twitter:

Informationen Bundesamt für Bevölkerungsschutz:

In den Medien

Zweite Mitteilung von Landrätin Dorothea Störr-Ritter zur aktuellen Lage im Landkreis
(Freitag, 27. März 2020)

Coronavirus - Alltag einer Pandemie

Landrätin Störr-Ritter in einer Podcastreihe des Deutschlandfunks