Glasfaserarbeiten zum Ausbau weißer Flecken in St. Märgen werden fortgeführt – parallel durchgeführte Dokumentationsarbeiten dauern an
Die Tiefbauarbeiten zum Ausbau der weißen Flecken in St. Märgen sind in beiden Losen abgeschlossen und im Jahresverlauf durch den Zweckverband Breitband abgenommen. Die Fertigstellung noch offener Glasfaserarbeiten läuft derzeit. In Umsetzung befinden sich bereits die Dokumentationsarbeiten. Sie müssen Auflagen der Förderung sowie Bedarfe des Betreibers erfüllen. Damit gestalten sie sich aufwendig, was sich auf die Dauer auswirkt.
Insgesamt rund 70 Kilometer Haupttrassen für das Ortsnetz und das Backbone sowie Hunderte Kilometer Haustrassen sind seit dem offiziellen Baubeginn in St. Märgen im Sommer 2022 im Rahmen des Glasfaser-Ausbaus der weißen Flecken neu entstanden. Zwei zentrale Verteilergebäude (Point of Presence, PoP) wurden installiert, dutzende Kabelschächte gebaut, Glasfasermuffen eingerichtet und rund 500 Hausanschlüsse realisiert: Die Tiefbauarbeiten für das initial aufgebaute Netz sind in den beiden Losen in St. Märgen seit Jahresbeginn fertiggestellt, die Abnahme durch den Zweckverband ist im weiteren Jahresverlauf erfolgt. Die dabei festgestellten notwendigen Nacharbeiten laufen derzeit teilweise noch. Die derzeit noch andauernden Glasfaserarbeiten sollen nach Angaben des ausführenden Unternehmens gegen Ende des Jahres beendet sein. Parallel dazu läuft die Dokumentation.
Projektträgerwechsel und umfassende Anforderungen an die Dokumentation
Die für den Fördermittelgeber durch die im Auftrag des Zweckverbands ausführenden Unternehmen verpflichtend zu erbringenden und für die Netzüberlassung an den Betreiber zwingend notwendigen Dokumentationsarbeiten sind im Detail sehr aufwendig. Dazu trägt im laufenden Prozess unter anderem auch ein Wechsel des Projektträgers des Bundes mit rückwirkend durchzuführenden Anpassungen bei. Auch aufgrund der Größe des entstandenen Netzes und der daraus folgenden zu erfassenden Datenmenge erfordert die Dokumentation erheblichen zeitlichen Aufwand bei den beauftragten Unternehmen. Die teilweise bereits im Frühjahr begonnenen Arbeiten sind weit fortgeschritten und dauern voraussichtlich noch einige Wochen an.
Nach der Überlassung kann die Inbetriebnahme erfolgen
Nach Fertigstellung der Arbeiten erfolgt die Überlassung des Netzes an den Betreiber. Für den Betrieb ist er allein verantwortlicher Ansprechpartner. Deswegen akzeptiert der Betreiber die Überlassung des Netzes nur mit vollständiger und einwandfreier Dokumentation. Nach Überlassung erfolgt die Aufnahme des Netzbetriebes durch den Betreiber, für die er einige Zeit benötigt. Bei der erstmaligen Aktivierung eines Anschlusses sind dafür Arbeiten an jedem einzelnen Hausübergabepunkt im Netz erforderlich, so dass die Schaltungen nach Aufnahme des Betriebs sukzessive vom Betreiber durchgeführt werden.
Wenn es so weit ist, nimmt der Betreiber für den individuellen Schalttermin mit den Kunden eigenständig Kontakt auf.
