Eingliederungshilfe

Eingliederungshilfe ist eine Leistung nach dem 9. Sozialgesetzbuch – Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Aufgabe der Eingliederungshilfe ist es, die individuelle, volle, wirksame und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zu fördern. Leistungsberechtigt sind Personen, die als Folge eines gesundheitlichen Problems in der Teilhabefähigkeit wesentlich eingeschränkt sind.

Die Leistungen der Eingliederungshilfe richten sich nach dem individuellen Bedarf des Menschen mit Behinderung. Diesen Bedarf ermitteln die Teilhabemanager der Eingliederungshilfe im gemeinsamen Gespräch mit dem Menschen mit Behinderung, damit er oder sie genau die erforderlichen Hilfen erhält, die passgenau und geeignet sind um die ermittelte Teilhabeeinschränkung zu mildern oder zu beseitigen. Die Teilhabemanager der Eingliederungshilfe wenden dafür das Bedarfsermittlungsinstrument BEI_BW an.

Bei der Eingliederungshilfe handelt es sich um eine nachrangige Leistung.  Deshalb müssen alle anderen Leistungen von Reha-Trägern, wie etwa Krankenkassen oder Versicherungsträger, zuvor ausgeschöpft werden.

Leistungen der Eingliederungshilfe bekommt man nur auf Antrag (Antragserfordernis).

Für Fragen zu Leistungen der Eingliederungshilfe oder für nähere Informationen können sich Menschen mit Behinderung und deren Angehörigen gerne an die Ansprechstelle der Eingliederungshilfe wenden.

Service

Ansprechstelle Teilhabe im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald​

Ansprechstelle der Eingliederungshilfe
Stadtstraße 2
79104 Freiburg im Breisgau
      Telefon 0761 2187-2917
Mail ansprechstelle-teilhabe@lkbh.de
 

Formulare und Datenschutz

Bereich Frühe Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche (Integration und Heilpädagogik)

    

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