Älter werden im Landkreis
Kreisseniorenplan 2028 für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald
„Aufbruch in eine resiliente Pflegelandschaft“
Der demografische Wandel schreitet voran und stellt die Gesellschaft vor große Herausforderungen. Schon heute ist jede Kindergeneration kleiner als die ihrer Eltern, während die Lebenserwartung kontinuierlich steigt. Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald gehört zu den älteren Regionen Baden-Württembergs. Bis 2030 wird ein Viertel der Bevölkerung über 65 Jahre alt sein. Ältere Menschen werden in Zukunft das Gesicht des Landkreises deutlich mehr prägen und der Dialog der Generationen gewinnt an Bedeutung.
Die Lebensphase Alter umfasst heute zwei bis drei Jahrzehnte, in denen viele Seniorinnen und Senioren aktiv und selbstständig leben. Die meisten wohnen zu Hause, auch dann, wenn sie Unterstützung oder Pflege benötigen und wünschen sich, so lange wie möglich in vertrauter Umgebung zu bleiben. Doch familiäre Strukturen wandeln sich, immer mehr Menschen leben allein, und der Bedarf an Hilfe wächst.
Die Zukunft der Versorgung liegt daher für den Landkreis in einer geteilten Verantwortung: einer sorgenden Gemeinschaft, in der Viele mitwirken, die Familie, die Nachbarschaft, der Verein. In der Kommune soll im Zusammenspiel mit der professionellen Pflege Verantwortung geteilt gemeinsam Rahmenbedingungen geschaffen werden, die ein selbstbestimmtes Leben im gewohnten Umfeld ermöglichen.
Mit der Kreisseniorenplanung 2028 setzt der Landkreis neben dem Aufbau bedarfsgerechter stationäre und ambulanter Versorgungsstrukturen auf den Ausbau der Sorgenden Gemeinschaften gemeinsam mit Kommunen und Partnern, um eine resiliente Pflegelandschaft für die Zukunft sichern.
Sozialpolitische Leitbild des Kreisseniorenplanes 2028
- „Auf dem Weg zu einer Kultur der Sorgenden Gemeinschaft“ (164 KB) (Juli 2025)

