Schutzkonzepte in der Jugendarbeit

Sechs offene Kinder‑ und Jugendeinrichtungen des Landkreises haben in einer Arbeitsgruppe mit Begleitung durch das Jugendamt über ein Jahr hinweg jeweils individuelle Schutzkonzepte entwickelt. Grundlage waren systematische Risiko‑ und Potenzialanalysen in den Einrichtungen; darauf aufbauend wurden maßgeschneiderte Präventionsmaßnahmen, Interventionsverfahren und verbindliche Verantwortungs‑ und Meldewege formuliert.

Die Konzepte berücksichtigen unterschiedliche Zielgruppen, Raum‑ und Personalstrukturen und verbinden präventive Schutzfaktoren mit klaren Handlungsabläufen für den Fall von Grenzüberschreitungen oder Gewalt. Rechtlich orientieren sich die Ergebnisse an den Vorgaben des UBSKM‑Gesetzes sowie relevanten SGB‑VIII‑Bestimmungen; Ziel ist die strukturelle Verankerung von Gewaltschutz als Bestandteil professioneller Qualitätsentwicklung.

    

   

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