Gesundheitsberichterstattung

Im Rahmen der Gesundheitsberichterstattung (GBE) wird die gesundheitliche Situation der Menschen innerhalb einer Region beobachtet, beschrieben und bewertet. Dabei wird eine Vielzahl von Themen einbezogen, wie z. B. Krankheiten/Beschwerden, Risikofaktoren, medizinische/pflegerische Versorgung und das Gesundheitsverhalten.

Die Erkenntnisse der GBE bilden die Basis für die Gesundheitsplanung sowie für die Entwicklung, Umsetzung und Evaluation von Maßnahmen auch in der Kommunalen Gesundheitskonferenz. In Baden-Württemberg ist die GBE eine gesetzlich verankerte Aufgabe des Öffentlichen Gesundheitsdienstes. Für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und die Stadt Freiburg wird derzeit an einer umfassenden GBE gearbeitet.

Auf dieser Seite finden Sie Berichte, Faktenblätter und andere Publikationen zu verschiedenen Gesundheitsthemen, die im Rahmen der Gesundheitsberichterstattung erstellt wurden. Die Veröffentlichungen bieten eine fundierte Übersicht über aktuelle Entwicklungen und (laufende) Projekte.

Aktuelle Daten

Kindergesundheit – Daten aus der Einschulungsuntersuchung 2022/2023

Die Einschulungsuntersuchung dient dazu, den allgemeinen Gesundheitszustand von Kindern vor der Einschulung zu überprüfen und mögliche gesundheitliche Risiken frühzeitig zu erkennen. Im Rahmen der Einschulungsuntersuchung werden körperliche Aspekte wie das Seh- und Hörvermögen, die motorischen Fähigkeiten oder die Entwicklung des Sprachvermögens geprüft. Der allgemeine Entwicklungsstand des Kindes wird dabei berücksichtigt. Die erhobenen Daten können dazu beitragen, ein umfassenderes Bild über die gesundheitliche Entwicklung der Kinder im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald zu erhalten. Ausgewählte Ergebnisse der Einschulungsuntersuchung sind in den folgenden Dateien zusammengefasst.

Forschungsprojekt "Analyse der geburtshilflichen Versorgungssituation"

Im Zeitraum von April 2024 bis Mai 2025 führte die Stabsstelle Kommunale Gesundheitsstrategien in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Freiburg (wissenschaftliche Begleitung) sowie der Arbeitsgemeinschaft Geburtshilfliche Versorgung (beratendes Gremium) ein Forschungsprojekt durch, das eine systematische Analyse der geburtshilflichen Versorgungssituation in Freiburg und im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald zum Ziel hatte.

Methodisch basiert die Studie auf zwei quantitativen Online-Befragung (Mütter- und Hebammenbefragung). Im Rahmen der Hebammenbefragung wurden unter anderem Informationen zu folgenden Aspekten erhoben: dem angebotenen Leistungsspektrum, der Zahl der Anfragen sowie den verfügbaren Kapazitäten. Darüber hinaus wurde erfasst, wie die Hebammen die Versorgungssituation und Versorgungsqualität in der Region einschätzen und wie sie ihre eigenen Arbeitsbedingungen bewerten. Die Befragung der Mütter konzentrierte sich unter anderem auf die Inanspruchnahme von Hebammenleistungen, die Organisation und Verfügbarkeit von Terminen sowie auf die subjektive Einschätzung der geburtshilflichen Versorgung vor Ort.

Pilotprojekt in Auggen zur Eindämmung der Asiatischen Tigermücke

Die Asiatische Tigermücke kann durch ihr aggressives Stechverhalten die allgemeine Lebensqualität beeinträchtigen. Als potenzieller Überträger verschiedener Krankheiten stellt sie zudem ein mögliches Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung dar.

Das Tigermücken-Pilotprojekt wurde im Zeitraum von April bis Oktober 2024 in der Gemeinde Auggen durchgeführt und hatte zum Ziel, Maßnahmen zur Überwachung und Eindämmung der Asiatischen Tigermücke umzusetzen. Zu den zentralen Bestandteilen des Projekts zählten Schulungen für die Bevölkerung, Vor-Ort-Begehungen, die Installation von Fallen sowie die Vermeidung von Brutstätten. Nach Abschluss des Projekts wurde eine Evaluation mittels eines Fragebogens durchgeführt, um mögliche Barrieren und Förderfaktoren für die Teilnahme der Bevölkerung am Pilotprojekt zu ermitteln.

  

Dr. Carolin Dresch
Telefon 0761 2187-3061
Gesundheitsberichterstattung

Michael Schwanz
Telefon 0761 2187-3065
Bewegungspass, Gesundheitsberichterstattung