Tiefbauarbeiten zum Ausbau der weißen Flecken in Lenzkirch sind in Los I und Los III abgeschlossen – Leistungen in Los II werden neu ausgeschrieben
In Los I in Lenzkirch sind die Tiefbauarbeiten durch das Tiefbauunternehmen K&T Infrastruktur GmbH abgeschlossen. Gleichzeitig sind die Glasfaserarbeiten, die ebenfalls von K&T koordiniert werden, weit fortgeschritten. Auch in Los III sind die Tiefbauarbeiten abgeschlossen. In Los II werden nach unerwarteten Verzögerungen die verbleibenden Planungsleistungen neu vergeben.
Tiefbau in Los I und Los III fertig
Die Tiefbauarbeiten in Los I konnten durch das Tiefbauunternehmen K&T Infrastruktur GmbH, das im vergangenen Jahr in Lenzkirch die Baukolonnen aufgestockt hatte, um nach vorherigem Rückstand einen erhöhten Baufortschritt im Ausbau der weißen Flecken erzielen zu können, inzwischen beinahe komplett fertiggestellt werden. Lediglich bei drei Hausanschlüssen steht die tiefbautechnische Herstellung noch an. Die in den tiefbautechnisch fertigen Bereichen unmittelbar aufgenommenen Glasfaser-Arbeiten sind weit fortgeschritten – rund 90% der Anschlüsse sind bereits komplett fertiggestellt.
In Los III (Gewerbegebiet) ist der Abschluss der reinen Tiefbauarbeiten ebenfalls seit einiger Zeit erfolgt – hier durch EHE Infratec GmbH. Die Aufnahme der Glasfaserarbeiten ist vorbereitet, setzt aber zur abschließenden Durchführung Baufortschritt in Los II voraus. Als Auflage im Bundesförderprogramm Breitband zum Infrastrukturaufbau im weißen Fleck musste das Gewerbegebiet gesondert zum Bau ausgeschrieben werden. Mit Glasfaser physisch angebunden wird das Gewerbegebiet über Los II, in dem die Installation eines zentralen Verteilergebäudes erfolgt, an den das Gewerbegebiet Anschluss erhält.
Verbleibende Planungsleistungen werden in Los II neu vergeben
Im Los II sind die Planungsarbeiten durch den bisherigen Planungsdienstleister weniger weit fortgeschritten als ursprünglich geplant. Nach den unerwarteten erheblichen Verzögerungen werden die verbleibenden Planungsleistungen neu vergeben. Im Anschluss wird der nachrückende Planungs- und Ingenieurdienstleister die Bauleistungen im Los ausschreiben.
Übergabe an den Betreiber zur Inbetriebnahme setzt die Fertigstellung der Arbeiten in allen Losen voraus
Für die Netzüberlassung an den Betreiber wird eine Glasfaseranbindung im jeweiligen Los vorausgesetzt. Diese beinhaltet Backbone mit durchgängiger Verbindung vom Weitverkehrsnetz des Betreibers bis zum PoP und von dort eine durchgängige Glasfaserverbindung über das Verteilnetz zum Hausanschlussbereich bis ins Gebäude. Wenn das jeweilige Netz hergestellt ist, kann auch die Dokumentation erfolgen, die Voraussetzung für die Übergabe an den Betreiber ist. Ein Hausanschluss wird durch den Betreiber aktiviert. Das setzt die Inbetriebnahme des Netzes durch den Betreiber voraus, der diese im Anschluss an die Überlassung des Netzes vornimmt.
