Abschließende Tiefbau- und Glasfaserarbeiten zum Ausbau weißer Flecken laufen in Niederrotweil – Überlassung des Netzes im Laufe des Jahres geplant

Der Breitbandausbau zwischen Reben und Terrassen macht zeitintensive Abstimmungen zur Berücksichtigung von Weinlese, Tourismus und Veranstaltungen wie zum Beispiel Fastnacht in Vogtsburg nötig.


In Vogtsburg sind die Tiefbauarbeiten durch den im Auftrag des Zweckverbands für Planung und Bau verantwortlichen mitplanenden Generalübernehmer Menner Tiefbau GmbH zu 95 % fertig gestellt. Letzte Arbeiten laufen in Niederrotweil. Bei planmäßigem weiteren Bauverlauf kann das fertige Netz voraussichtlich im Laufe des Jahres an den Betreiber überlassen werden

In Vogtsburg sind die Tiefbauarbeiten zu 95 % und die Glasfaserarbeiten zu rund 90 % abgeschlossen. Bereits fertiggestellt sind alle Netzbestandteile in den Stadtteilen Altvogtsburg, Schelingen, Oberbergen, Oberrotweil, Bischoffingen, Burkheim und im Gewerbegebiet Achkarren. Auch in Bickensohl sind die Tiefbauarbeiten beendet, für einzelne Hausanschlüsse stehen noch Glasfaserarbeiten aus.

Laufende Arbeiten in Niederrotweil
Letzte Tiefbauarbeiten finden noch in Niederrotweil statt, nach deren Beendigung beginnen die abschließenden Glasfaserarbeiten. Neben den noch anzubindenden Hausanschlüssen in Bickensohl und Niederrotweil muss glasfasertechnisch noch die Backbone-Verbindung zwischen den Verteiler-Gebäuden (Point of Presence, PoP) in Niederrotweil und Oberbergen hergestellt werden. Mit dem Abschluss der Arbeiten rechnet der in Vogtsburg für den Ausbau der weißen Flecken im Auftrag des Zweckverbands Breitband für Planung und Bau verantwortliche mitplanende Generalübernehmer Menner Tiefbau GmbH bis etwa Mitte des Jahres.

Nach Dokumentation und Abnahme kann das Netz an den Betreiber überlassen werden
Im Anschluss an die Beendigung der noch ausstehenden Tiefbau- und Glasfaserarbeiten erstellt Menner Tiefbau GmbH die notwendige Dokumentation, die unter anderem Voraussetzung für die Abnahme aller Leistungen durch den Zweckverband ist. Für den Betreiber stellt die Dokumentation die wesentliche Information über alle für den Betrieb notwendigen Komponenten dar. Also unter anderem Rohrverbände, Verteiler, Glasfaserkabel mit Fasern und Faserverbindungspunkten. Zur Aufnahme des Netzbetriebs überlässt der Verband das dokumentierte Netz nach Abnahme an den Betreiber.

Nach der Überlassung wird Vodafone als Betreiber des Verbandsnetzes noch einige Monate bis zur Inbetriebnahme benötigen. Im Zuge der Anschlussinbetriebnahme wird Vodafone dann die Anschlussnehmer, die einen Vertrag mit Vodafone abgeschlossen habe, wegen der Aktivierung des jeweiligen Anschlusses kontaktieren.
 
Kommunaler Ausbau als freiwillige Leistung zur Zukunftssicherung
Beim kommunalen, geförderten Ausbau handelt es um eine freiwillige Leistung, die der Zweckverband Breitband in Vogtsburg mit der Stadt als Verbandsmitglied erbringt. Über die Zuwendungsprogramme von Bund und Land ist festgelegt, wo und in welchem Umfang ein Ausbau erfolgen darf. Ohne staatliche Fördermittel und Zuwendung aus dem Landesprogramm wäre ein kommunaler Ausbau finanziell nicht zu stemmen, ein kommunaler Eigenanteil verbleibt. Nur durch einen Zusammenschluss von Gemeinden zu einem Zweckverband, ist ein Ausbau wie der in Vogtsburg überhaupt möglich geworden. Mit dem Ausbau investiert der Zweckverband Breitband mit seinen Mitgliedern in eine zukunftssichere und leistungsstarke digitale Infrastruktur, von der die gesamte Kommune profitieren wird.

Das Netz verbleibt nach Fertigstellung in kommunaler Hand. Über die Verpachtung an einen Betreiber werden die Investitionen langfristig refinanziert. In einer EU-weiten Ausschreibung des Netzbetriebes im Verbandsgebiet hat die Vodafone GmbH den Zuschlag für eine Laufzeit von 15 Jahren erhalten. Als Anbieter stellt Vodafone über das Zweckverbandsnetz zugleich Kundenprodukte für die Internetnutzung bereit. Über die sogenannte Open Access-Verpflichtung steht das Netz des Zweckverbands auch anderen Anbietern offen. Dafür muss Vodafone als Betreiber anderen Anbietern Zugang gewähren, sofern die Anbieter Interesse am Angebot auf dem Netz gegenüber dem Betreiber anmelden.

  

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