80 Prozent der Tiefbauarbeiten für den Glasfaserausbau der weißen Flecken in Glottertal sind fertiggestellt

Schreitbagger-Einsatz zum Ausbau der weißen Flecken in der Gemeinde Glottertal: Beim Bau der etwa 1,5 Kilometer langen Trasse zum Wuspenhof kam mit dem Schreitbagger eine Sondermaschinentechnik zum Einsatz, die schonenden Tiefbau besonders in schwierigem Gelände vereinfacht und möglich macht.  (Foto: Menner Tiefbau GmbH)


Der Glasfaserausbau der weißen Flecken in Glottertal geht weiter voran: Rund 80 % der geplanten Trasse im Ortsnetz und 70 % der Backbone-Leitung sind im Tiefbau bisher fertiggestellt. Parallel laufen bereits die Glasfaserarbeiten.

Die Tiefbauarbeiten zum staatlich geförderten Ausbau der weißen Flecken über das Bundesförderprogramm Breitband im Verbandsgebiet sind aufgrund der örtlichen Gegebenheiten an manchen Stellen ausgesprochen herausfordernd. Das gilt auch für den Ausbau in Glottertal.

Schreitbaggereinsatz in schwierigem Gelände
Insbesondere in den Außenbereichen der Gemeinde, die sich über fast 1000 Höhenmeter erstreckt, sind mitunter alternative Methoden zum herkömmlichen Tiefbau, bei dem offene Gräben ausgehoben werden, notwendig, um den Bau möglichst effizient und nachhaltig durchführen zu können. So kam beispielsweise beim Bau der etwa 1,5 Kilometer langen Trasse zum Wuspenhof mit dem Schreitbagger eine Sondermaschinentechnik zum Einsatz, die schonenden Tiefbau besonders in schwierigem Gelände vereinfacht und den Bau dort möglich macht. Andere alternative Verfahren zum herkömmlichen Tiefbau sind z. B. die Grabenfräse, der Kabelpflug und Spülbohrungen.

80 Prozent Ortsnetz und 70 Prozent Backbone-Leitungen sind bereits fertiggestellt
Insgesamt verläuft der Ausbau der weißen Flecken in Glottertal weiterhin planmäßig. Rund 80% der geplanten Trassen für das Ortsnetz und 70% der Backbone-Leitungen sind im Ausbaugebiet der Gemeinde bisher gebaut. Rund 95% der geplanten Hausanschlüsse sind tiefbautechnisch fertiggestellt. Aktuell gebaut wird im Bereich Talstraße / Pfisterhof.

Glasfaserarbeiten zu 45 Prozent abgeschlossen
Die im Anschluss an den Tiefbau durchzuführenden Glasfaserarbeiten laufen in einigen Bauabschnitten bereits parallel zum Tiefbau. An rund 45% der Hausanschlüsse sind die Glasfaserarbeiten bisher abgeschlossen.

Netz muss zum Betrieb komplett fertiggestellt sein 
Ein Hausanschluss und Hausanschlüsse generell sind nur ein kleiner und dennoch elementarer Baustein im entstehenden Netz. Bevor das Netz in Betrieb geht, müssen alle Leerrohre gelegt und durchverbunden, Glasfaserkabel alle eingebracht und Verbindungen alle gespleißt sein. Die Hausanschlüsse müssen durchgängig mit Glasfaser vom Gebäude bis zum zentralen Verteiler (PoP) durchverbunden werden und der PoP an das Backbone angeschlossen sein, welches mit dem Weitverkehrsnetz des Betreibers gekoppelt ist. Erst dann kann die Dokumentation erfolgen, die Voraussetzung für die Überlassung an den Betreiber und die Inbetriebnahme ist.

    

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