Mehr als 130 Kilometer Trasse: Dokumentationsarbeiten zum Ausbau weißer Flecken in Titisee-Neustadt dauern noch an

Größtes Teilnetz im Verbandsgebiet: Zur Abnahme und anschließenden Dokumentation mussten alle Bestandteile des in Titisee-Neustadt neu entstandenen 130 Kilometer Trassen umfassenden Glasfaser-Netzes überprüft werden – darunter mehr als 150 Kabelschächte und Verteiler.



Die Tiefbau-, Glasfaser- und Montagearbeiten zum Ausbau der weißen Flecken in Titisee-Neustadt sind in beiden Losen seit Jahresbeginn 2026 abgeschlossen und im weiteren Jahresverlauf durch den Zweckverband Breitband abgenommen. Die dabei festgestellten notwendigen Nacharbeiten sind weitgehend durchgeführt. Die Dokumentationsarbeiten dauern noch an.

Zwischen Abschluss von nach außen sichtbaren Arbeiten für die Netzerrichtung und der Überlassung für den Betrieb liegt der wichtigste und zugleich ebenso schwierig wie sensible Teil an Arbeiten: die Dokumentation.

Die Tiefbau- und Glasfaserarbeiten zum Glasfaser-Ausbau der weißen Flecken in Titisee-Neustadt sind in beiden Losen fertiggestellt. Insgesamt rund 130 Kilometer Haupttrassen für das Ortsnetz und das Backbone sowie Hunderte Kilometer Haustrassen sind seit dem offiziellen Baubeginn im Frühjahr 2023 neu entstanden – rund 55 Kilometer davon mit Hilfe von Sondermaschinentechnik. Tausende Kilometer Glasfaser wurden verlegt und in den vier gestellten PoP-Gebäuden (Point of Presence) und Dutzenden kleineren Netzverteilern durchverbunden.

Das Netz ist in beiden Losen fertig aufgebaut und durch den Zweckverband abgenommen. Die dabei festgestellten notwendigen Nacharbeiten sind weitgehend durchgeführt. Die für den Fördermittelgeber durch die im Auftrag des Zweckverbands ausführenden Unternehmen verpflichtend zu erbringenden und für die Netzüberlassung an den Betreiber zwingend notwendigen Dokumentationsarbeiten gestalten sich im Detail sehr aufwendig. Dazu trägt unter anderem auch ein Wechsel des Projektträgers des Bundes mit daraus resultierenden, im Vorfeld nicht absehbaren, aber notwendigen Arbeiten bei. Auch aufgrund der Größe des entstandenen Netzes und der daraus folgenden zu erfassenden Datenmenge erfordert die Dokumentation erheblichen zeitlichen Aufwand bei den damit beauftragten Unternehmen. Die teilweise bereits im Frühjahr begonnenen Arbeiten sind weit fortgeschritten und dauern voraussichtlich noch einige Wochen an.

Nach der Überlassung kann die Inbetriebnahme erfolgen
Nur mit vollständiger und einwandfreier Dokumentation akzeptiert der Betreiber die Überlassung des Netzes. Nach der Überlassung kann das Netz durch den Betreiber in Betrieb genommen werden, er ist auch alleiniger Ansprechpartner für den Netzbetrieb. Bei der erstmaligen Aktivierung eines Anschlusses sind dafür Arbeiten an jedem einzelnen Hausübergabepunkt im Netz erforderlich, so dass die Schaltungen sukzessive vom Betreiber durchgeführt werden.

Wenn es so weit ist, nimmt der Betreiber für den individuellen Schalttermin mit den Kunden eigenständig Kontakt auf.

    

Alle Informationen zur Gemeinde