Leistungen
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Vorübergehende Aufnahme von Kindern und Jugendlichen an einem sicheren Ort beantragen

Ist ein Kind Zuhause in Gefahr oder lebt es in Verwahrlosung, kann das Jugendamt dieses Kind in seine Obhut nehmen.

Inobhutnahme bedeutet die vorübergehende Aufnahme und Unterbringung zum Beispiel:

  • bei einer geeigneten Person
  • in einer Bereitschaftspflegefamilie
  • in einer Einrichtung (Kinder- und Jugendnotdienst)
  • in einer anderen betreuten Wohnform

Ziel ist es, das Kind zu schützen und eine Klärung des Konflikts oder der Krisensituation herbeizuführen. Das Jugendamt tritt an die Eltern heran (beziehungsweise an die Sorge- oder Erziehungsberechtigten), um zu vermitteln. Wenn notwendig, leitet es weitere Hilfen in die Wege.

Hinweis: Das Jugendamt kann beim Familiengericht notwendige Maßnahmen beantragen, wenn die Erziehungs- oder Sorgeberechtigten

  • nicht erreichbar,
  • nicht bereit oder
  • nicht in der Lage sind, mit dem Jugendamt zusammenzuarbeiten.

Zuständige Stelle

das örtliche Jugendamt

Jugendamt ist,

  • wenn Sie in einem Stadtkreis wohnen: die Stadtverwaltung
  • wenn Sie in einem Landkreis wohnen: das Landratsamt

Hinweis: Die Städte Konstanz und Villingen-Schwenningen nehmen die Aufgaben als örtlicher Träger der Jugendhilfe selbst wahr.

Allgemeiner Sozialer Dienst Hochschwarzwald [Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald]

Persönlicher Kontakt

Cornelia Herden

Leitung der Fachgruppe Hochschwarzwald

Telefon0761 2187-2212
Raum 117
Sabina Daudrich
Telefon0761 2187 2251
Raum 119
Birgit Genz
Telefon0761 2187-2232
Raum 101
Gisela Kraatz
Telefon0761 2187-2209
Raum 116
Franziska Netz
Telefon0761 2187-2289
Raum 115
Lisa Reichenbacher
Telefon0761 2187-2241
Raum 118
Simon Rosner
Telefon0761 2187-2229
Raum 115
Ralph Scherzer
Telefon0761 2187-2226
Raum 119
Heiko Vogler
Telefon0761 2187-2202
Raum 119
Allgemeiner Sozialer Dienst Kaiserstuhl [Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald]

Persönlicher Kontakt

Regina Krug

Leitung der Fachgruppe Kaiserstuhl

Telefon0761 2187-2214
Raum 3.39
Bethje Berg
Telefon0761 2187-2204
Raum 3.23
Michael Hasenfratz
Telefon0761 2187-2207
Raum 3.38
Lena Reichenecker
Telefon0761 2187 2239
Raum 3.40
Sven Rosenberg
Telefon0761 2187-2246
Raum 3.24
Clara Schießle
Telefon0761 2187-2266
Raum 3.40
Julia Schillinger
Telefon0761 2187 2244
Raum 3.38
John Tsaxarra
Telefon0761 2187-2223
Raum 3.24
Luisa Uhl
Telefon0761 2187-2203
Raum 3.38
Alexander Zügel
Telefon0761 2187-2211
Raum 3.40
Allgemeiner Sozialer Dienst Markgräflerland [Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald]

Persönlicher Kontakt

Susanne Olpen

Leitung der Fachgruppe Markgräflerland

Telefon0761 2187-2210
Raum 122
Oliver Baumgartner
Telefon0761 2187-2213
Raum 117
Katrin Erhardt
Telefon0761 2187-2237
Raum 123
Vera Boch
Telefon0761 2187-2216
Raum 116
Sabrina Huber
Telefon0761 2187-2224
Raum 118
Catherine Maurer
Telefon0761 2187-2288
Raum 121
Philip Neske
Telefon0761 2187-2217
Raum 121
Christa Niklaus
Telefon0761 2187-2245
Raum 118
Melanie Sabellek
Telefon0761 2187-2225
Raum 119
Monique Tucholski
Telefon0761 2187 2277
Allgemeiner Sozialer Dienst Südlicher Breisgau [Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald]

Persönlicher Kontakt

Rainer Wolff

Leitung der Fachgruppe Südlicher Breisgau

Telefon0761 2187-2215
Raum 2.41
Stephanie Baust
Telefon0761 2187-2208
Raum 2.45
Anna Katharina Gatti
Telefon0761 2187-2221
Raum 2.44
Lea Gruner
Telefon0761 2187-2206
Raum 2.45
Juliane Schenck
Telefon0761 2187-2243
Raum 2.45
Heike Schilling-Siegel
Telefon0761 2187-2227
Raum 2.43
Ilonka Schrutka
Telefon0761 2187-2249
Raum 2.46
Stephanie Seidel-Blei
Telefon0761 2187-2265
Raum 2.43
Josef Tasch
Telefon0761 2187-2234
Raum 2.42
Vanessa Wernet
Telefon0761 2187-2228
Raum 2.24
Allgemeiner Sozialer Dienst Umland Freiburg [Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald]

Persönlicher Kontakt

Lothar Schmidle

Leitung der Fachgruppe Umland Freiburg

Telefon0761 2187 2230
Raum 2.32
Manuela Flach
Telefon0761 2187 2235
Raum 2.26
Svenja Hansen
Telefon0761 2187-2205
Raum 2.31
Johanna Nußbaumer
Telefon0761 2187-2264
Raum 2.27
Jonas Köhn
Telefon0761 2187-2262
Raum 2.27
Simon Lambertz
Telefon0761 2187-2281
Raum 2.28a
Mirjam Meier
Telefon0761 2187 2231
Raum 2.28
Herr Tojo Randriaminahy
Telefon0761 2187 2233
Jacqueline Saile
Telefon0761 2187-2238
Raum 2.28a
Linda Streich
Telefon0761 2187-2218
Raum 2.28
Regina Walsdorf
Telefon0761 2187-2222
Raum 2.31a
Sarah Wörz
Telefon0761 2187-2219
Raum 2.31a
Hilfe zur Erziehung (WJH) und Förderung in Kindertagesbetreuung [Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald]

Persönlicher Kontakt

Petra Wottle-Urban

Leitung der Fachgruppe "Hilfe zur Erziehung"

Telefon0761 2187-2520
Raum 05.09
Frau Pontiggia

Leitung der Fachgruppe "Förderung in Kindertagesbetreuung"

Telefon0761 2187-2532
Gebäude Berliner Allee 3, Freiburg
Raum 05.01
Frau Cieczynski
Telefon0761 2187-2521
Gebäude Berliner Allee 3, Freiburg
Raum 05.18
Aufgaben

Förderung Kindertagesbetreuung Gemeinden Breisach, Breitnau, Eichstetten, Feldberg, Gottenheim, Hartheim, Hinterzarten, Ihringen, Schluchsee, St. Märgen und Vogtsburg

Frau Disch
Telefon0761 2187 2567
Raum 05.17
Aufgaben

Förderung Kindertagesbetreuung Gemeinden Ballrechten-Dottingen, Ehrenkirchen

N. N.
Telefon0761 2187-2538
Gebäude Berliner Allee 3, Freiburg
Raum 05.02
Aufgaben

Förderung Kindertagesbetreuung Gemeinden Badenweiler, Müllheim und Münstertal

Frau Fuchs
Telefon0761 2187-2535
Gebäude Berliner Allee 3, Freiburg
Raum 05.04
Aufgaben

Förderung Kindertagesbetreuung Gemeinden Auggen, Eschbach, Heitersheim, Neuenburg

Frau Glied
Telefon0761 2187-2522
Gebäude Berliner Allee 3, Freiburg
Raum 05.19
Aufgaben

Förderung Kindertagesbetreuung Gemeinden Bad Krozingen und Schallstadt

Frau Hänle
Telefon0761 2187 2529
Aufgaben

Förderung Kindertagesbetreuung Gemeinden Bötzingen, Glottertal, Sulzburg

Patrick Kruß
Telefon0761 2187-2526
Raum 05.10
Svetlana Lerke
Telefon0761 2187-2534
Raum 05.07
Frau Löffler
Telefon0761 2187-2533
Gebäude Berliner Allee 3
Raum 05.03
Aufgaben

Förderung Kindertagesbetreuung Gemeinden Lenzkirch und Titisee-Neustadt

Miriam Möhr
Telefon0761 2187-2537
Raum 05.13
Frau Posenauer
Telefon0761 2187-2585
Gebäude Berliner Allee 3, Freiburg
Raum 5.03
Aufgaben

Förderung Kindertagesbetreuung Gemeinden Au, Bollschweil, Ebringen, Eisenbach, Friedenweiler, Horben, Merzhausen, Oberried, Pfaffenweiler, St. Peter, Wittnau

Birgit Reinacher
Telefon0761 2187-2527
Raum 05.14
Silke Richter
Telefon0761 2187-2528
Raum 05.13
Philipp Schmidt
Telefon0761 2187-2524
Raum 05.12
Frau J. Schott
Raum 5.09
Frau T. Schott
Telefon0761 2187 2592
Gebäude Berliner Allee 3, Freiburg
Raum 5.04
Aufgaben

Förderung Kindertagesbetreuung Gemeinden Sölden, Staufen

Frau Schwende
Telefon0761 2187-2596
Gebäude Berliner Allee 3, Freiburg
Raum 05.02
Aufgaben

Förderung Kindertagesbetreuung Gemeinden Gundelfingen, Heuweiler, March, Merdingen und Umkirch

Sandra Widdau
Telefon0761 2187-2525
Raum 05.15
Frau Tritsch
Telefon0761 2187-2595
Gebäude Berliner Allee 3, Freiburg
Raum 05.18
Aufgaben

Förderung Kindertagesbetreuung Gemeinden Buchenbach, Buggingen, Kirchzarten, Löffingen, Stegen

Patricia Skawinski
Telefon0761 2187-2536
Gebäude Berliner Allee 3, Freiburg
Raum 05.03
Carina Wursthorn
Telefon0761 2187-2539
Raum 05.15

Leistungsdetails

Voraussetzungen

Das Wohl des Kindes beziehungsweise der oder des Jugendlichen ist nach eigenem oder nach Ermessen der Mitarbeitenden des Jugendamtes gefährdet.

Verfahrensablauf

Kinder und Jugendliche in einer akuten Krise oder in Gefahr können selbst darum bitten, in Obhut genommen zu werden. Dafür müssen sie sich an das für ihren Wohnort zuständige Jugendamt wenden. Das Jugendamt ist verpflichtet, der Bitte nachzukommen.

Haben Sie als Mitarbeitende der Kinder- und Jugendhilfe eine dringende Gefahr für das Wohl eines Kindes bemerkt? Dann sind Sie verpflichtet, es in die Obhut des Jugendamtes zu geben.

Für unbegleitete minderjährige Ausländerinnen und Ausländer gilt:

Während der vorläufigen Inobhutnahme hat das Jugendamt gemeinsam mit dem Kind oder der oder dem Jugendlichen Folgendes einzuschätzen:

  • Ob das Wohl des Kindes oder der bzw. des Jugendlichen durch die Durchführung des Verteilungsverfahrens, das innerhalb von sieben Werktagen nach Beginn der Maßnahme zu vollziehen ist, gefährdet würde bzw. ob ihr bzw. sein Gesundheitszustand eine Verteilung ausschließt,
  • ob sich eine mit dem Kind oder der bzw. dem Jugendlichen verwandte Person im Inland oder im Ausland aufhält oder
  • ob das Wohl des Kindes oder der bzw. des Jugendlichen eine gemeinsame Inobhutnahme mit Geschwistern oder anderen unbegleiteten ausländischen Kindern oder Jugendlichen erfordert.
  • Das Jugendamt hat die Pflicht darauf hinzuwirken, dass eine Zusammenführung mit einer verwandten Person im Inland erfolgt, sofern es dem Kindeswohl entspricht.

Achtung: Alle Personen, die erfahren, dass ein Kind in seiner Familie misshandelt wird oder verwahrlost, sollten sofort das Jugendamt informieren. Dies können beispielsweise sein:

  • Nachbarinnen oder Nachbarn,
  • Verwandte,
  • Erziehungs- oder Lehrkräfte

Sobald ein Kind in Obhut genommen ist, darf es eine Person seines Vertrauens benachrichtigen. Die Mitarbeitenden des Jugendamtes sind verpflichtet, sofort die Eltern oder Erziehungs- oder Personensorgeberechtigten zu informieren. In schwerwiegenden Fällen kann das Jugendamt lediglich mitteilen, dass es das Kind in Obhut genommen hat. Die Mitarbeitenden müssen dann weder den Unterbringungsort noch den Grund der Inobhutnahme nennen.

Während der Inobhutnahme ist das Jugendamt berechtigt, vorübergehend alle rechtlichen Schritte zu unternehmen, die zum Wohle des Kindes notwendig sind. Das betrifft z.B. die

  • Beaufsichtigung,
  • Versorgung und
  • Erziehung des Kindes sowie
  • dessen Aufenthaltsbestimmung.

Für unbegleitete minderjährige Ausländerinnen und Ausländer gilt:

Das Jugendamt ist während der vorläufigen Inobhutnahme berechtigt und verpflichtet, alle Rechtshandlungen vorzunehmen, die zum Wohl des Kindes oder der bzw. des Jugendlichen notwendig sind.

Es beteiligt das Kind je nach seinem Alter und Entwicklungsstand an allen Entscheidungen, die die Inobhutnahme betreffen.

Die Inobhutnahme ist nur vorläufig. Sie endet, wenn

  • das Kind in die Familie zurückkehren kann oder
  • das Jugendamt eine andere Hilfeform (z.B. Erziehung in einer Pflegefamilie, Heimerziehung, betreutes Wohnen) gewährt.

Für unbegleitete minderjährige Ausländerinnen und Ausländer gilt:

Die vorläufige Inobhutnahme endet

  • mit der Übergabe des Kindes oder der bzw. des Jugendlichen an die Personensorge- oder Erziehungsberechtigten,
  • mit der Übergabe an das aufgrund der Zuweisungsentscheidung der zuständigen Landesbehörde zuständige Jugendamt oder
  • mit der Anzeige über den Ausschluss des Verteilungsverfahrens.

Ziel ist immer, eine nach dem Bedarf geeignete Lösung für das Kind zu finden.

Hinweis: Sind die Eltern nicht einverstanden, entscheidet das Jugendamt, ob es das Kind den Eltern oder Erziehungs- oder Personensorgeberechtigten übergeben kann. Ist dies nicht der Fall, entscheidet das Familiengericht, welche Maßnahmen zum Wohl des Kindes getroffen werden müssen. Es kann zeitweilig oder dauerhaft Teile der Personensorge beziehungsweise die gesamte elterliche Sorge entziehen. Zeigen sich die Eltern zur Zusammenarbeit mit dem Jugendamt bereit, besteht Aussicht auf eine Verbesserung der häuslichen Situation. Dann kann das Kind in seine Familie zurückkehren.

Erforderliche Unterlagen

keine

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Sozialministerium hat dessen ausführliche Fassung am 18.09.2020 freigegeben.