Highspeed-Internet für Schulen in Titisee-Neustadt: Das Bildungszentrum Hochschwarzwald ist an das Glasfaser-Netz des ZVBBH angeschlossen 

Der Zweckverbandsvorsitzende und Landrat Christian Ante und Rolf-Peter Scharfe von Vodafone beim symbolischen Startschuss.
  • Hochfirstschule, Hans-Thoma-Schule, Hebelschule und Kreisgymnasium gehen ans Highspeed-Netz
  • Kooperation macht frühzeitige Anbindung an das neu entstehende Glasfaser-Netz des Zweckverbands möglich
  • Glasfasertechnik überbrückt übergangsweise große Entfernungen


Das Bildungszentrum Hochschwarzwald (BZH) mit seinen diversifizierten Bildungseinrichtungen und unterschiedlichen Schularten ist an das hochmoderne Glasfaser-Netz des Zweckverbands Breitband Breisgau-Hochschwarzwald (ZVBBH) angeschlossen. Die vier Schulen auf dem Campus können mit Highspeed-Internet versorgt werden.

Der ZVBBH errichtet im Verbandsgebiet im staatlich geförderten Ausbau ein Glasfaser-Netz zur Versorgung der weißen Flecken. Das ist nur dort möglich, wo der Markt versagt. Dabei erfolgt der Ausbau freiwillig und ohne Verpflichtung. Im Mai konnte mit dem Ortsnetz in Breitnau der erste Teil des neuen Netzes in Betrieb genommen werden. In Titisee-Neustadt wird noch an der Fertigstellung gearbeitet. Für das BZH mit seinem besonderen Bedarf an Bandbreite konnte in pragmatischer Zusammenarbeit der beteiligten Organisationen, Träger und Unternehmen vom Verband eine übergangsweise gesonderte Anbindung geschaffen werden.
 
Am 26. Juni 2025 haben der Verbandsvorsitzende, Landrat Dr. Christian Ante, und Rolf-Peter Scharfe als Vertreter für den Betreiber Vodafone Deutschland gemeinsam auf dem Campus die Schaltung für den Anschluss am Bildungszentrum Hochschwarzwald offiziell verkündet. Dabei lobte der Verbandsvorsitzende die vorbildliche und zielgerichtete Zusammenarbeit und unterstrich die Bedeutung der Breitband-Anbindung der Schulen.
 
Schnelles Breitband-Netz für zukunftsfähige Bildungsangebote
„Der Landkreis unternimmt als Schulträger alle Anstrengungen für ein zukunftsfähiges Bildungsangebot. Dazu gehört eine moderne und zukunftsfähige Ausstattung und damit auch eine hochwertige Internet-Verfügbarkeit, die der Zweckverband mit dem Glasfaser-Ausbau im Verbandsgebiet dort dauerhaft möglich macht, wo der Markt ausbleibt“, erklärte der Verbandsvorsitzende, Landrat Dr. Christian Ante, der auch den Landkreis als Schulträger vertritt. „Mit der Lösung, die hier über eine gebrückte Anbindung gemeinsam geschaffen wurde, ist das Bildungszentrum Hochschwarzwald nun im High-Speed-Internet unterwegs. Um das möglich zu machen, musste quer durch den Landkreis und über Gemeindegrenzen hinweg über viele Kilometer neue Infrastruktur aufgebaut werden. Das ist in nur gut zwei Jahren seit dem Ausbaustart in Titisee-Neustadt erfolgreich gelungen.“
 
„Die erfolgreiche Glasfaser-Anbindung des Bildungszentrums Hochschwarzwald markiert einen entscheidenden Meilenstein auf dem Weg in die digitale Zukunft“, erklärte Rolf-Peter Scharfe, Leiter Glasfaserkooperationen bei Vodafone Deutschland. „Denn Glasfaser-schnelles Internet ist die Voraussetzung, um innovative Lernmethoden, digitale Teilhabe und eine nachhaltige Bildungsentwicklung zu ermöglichen. Wir sind stolz darauf, mit dieser Maßnahme einen bedeutenden Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des Bildungszentrums und der gesamten Region zu leisten.“
 
Bauarbeiten in Titisee-Neustadt stehen in absehbarer Zeit vor der Fertigstellung
Das umfangreiche Projekt zum Ausbau für die weißen Flecken in Titisee-Neustadt ist insgesamt in weiten Teilen fertiggestellt. Noch laufende Arbeiten und insbesondere die von Bund und Land verlangten Dokumentationen können voraussichtlich noch 2025 abgeschlossen werden. Im Anschluss erfolgt die Überlassung an den Betreiber, der den Betrieb dann aufnehmen wird.
 
Anteilige Förderung von Bund und Land für den Ausbau
Unterstützt wird der Bau im Ortsnetz über das Bundesförderprogramm Breitband zum Infrastrukturaufbau im weißen Fleck sowie über die Mitfinanzierung des Landes Baden-Württemberg. Für den Ausbau des Zweckverbands Breitband in Titisee-Neustadt haben Bund und Land Zuwendungen in vorläufiger Höhe bewilligt. 50% der förderfähigen Kosten werden nach Abschluss vom Bund gefördert, 40% vom Land. Ein kommunaler Eigenanteil von 10% verbleibt, für den der Zweckverband die Vorfinanzierung leistet. Das Backbone wird über das frühere eigenständige Landesförderprogramm unterstützt. Im Bereich der Schule wurde Leerrohrinfrastruktur mitverlegt, wobei ebenfalls Mittel aus dem früheren Landesförderprogramm zum Einsatz kamen.
 

Grund zum Feiern hatten, von links: Gerrit Reeker (Bürgermeister Titisee-Neustadt), Rolf-Peter Scharfe (Leiter Glasfaser-Kooperationen, Vodafone), Landrat Christian Ante (Vorsitzender ZVBBH), Uwe Renz (Lehrer Hans-Thoma-Schule, Stadtrat Titisee-Neustadt ), Frank Dreger (Schulleiter Kreisgymnasium Hochschwarzwald), Dorothee Brendel (Schulleiterin Hans-Thoma-Schule), Friedrich Arz (Gebietsmanager Glasfaser-Kooperationen, Vodafone), Alexander Schmid (Geschäftsführer ZVBBH), Simon Kozalan (Bauleiter Leonhard Weiss GmbH).