Breitband-Verteilergebäude in Ebringen ist aufgestellt: Alle Glasfasern laufen über den „Point of Presence“

Mit der Aufstellung eines Verteilergebäudes, dem sogenannten „Point of Presence“ (PoP), durch den beauftragten mitplanenden Generalübernehmer Leonhard Weiss GmbH am 12. August 2025, ist nach dem symbolischen Spatenstich im Mai ein weiterer sichtbarer Meilenstein beim Ausbau der weißen Flecken in Ebringen erreicht.

Als zentrales Verteilergebäude ist das PoP-Gebäude im Glasfasernetz das Verbindungselement zwischen Ortsnetz und Backbone. Hier werden die Glasfasern alle zusammengeschaltet. Nach Fertigstellung der Rohrleitungen erfolgt der Einzug der Glasfaserkabel. In den Kabeln stecken teils mehrere hundert einzelne Fasern aus Glas, die dünner als ein menschliches Haar sind Die Fasern werden vom Gebäude bis zum PoP durchverbunden und münden im PoP, wo die Umsetzung der Signale auf das Backbone und darüber zurück auf das Ortsnetz erfolgt. Das Ortsnetz umfasst die Glasfaserleitungen vom PoP bis in die Gebäude. Als Verbindung zum weltweiten Netz ist das Backbone wortwörtlich Rückgrat im gesamten Glasfasernetz.
 
Der Breitband-Ausbau ist eine freiwillige kommunale Leistung und wird über das Breitbandprogramm des Bundes für den Infrastrukturaufbau im weißen Fleck und Programme des Landes Baden-Württemberg zur Mitfinanzierung des Bundesförderprogramms sowie Backboneförderung unterstützt. Nach den Vorgaben des Bundes richtet sich der jetzige Ausbau im Ortsnetz an die nach Definition des Bundes unterversorgten Anschlüsse im sogenannten weißen Fleck.

Mit der Planung und baulichen Umsetzung ist Leonhard Weiss GmbH (LW) als mitplanender Generalübernehmer beauftragt. Die Planung führt LW gemeinsam mit seinem Nachunternehmer GEO DATA GmbH aus. 

Nach der Fertigstellung der Netzstrukturen leistet Vodafone GmbH den Netzbetrieb und wird darüber auch Kundenprodukte wie Internetdienstleistungen anbieten. Über die sogenannte Open Access-Verpflichtung steht das Netz des Zweckverbands Breitband auch anderen Anbietern offen. Als Betreiber ist Vodafone dabei verpflichtet, andere Anbieter auf das Netz aufschalten zu lassen, wenn diese das wollen. Das Glasfasernetz bleibt im Eigentum des Zweckverbands Breitband und somit der jeweiligen Mitgliedsgemeinde bzw. des Landkreises als Mitglied des Verbandes.

  

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