4,6 Mio. Euro Förderung aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum für Gemeinden aus dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald

Das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg hat die Programmentscheidung für das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) 2026 bekannt gegeben. Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald profitiert erneut erheblich: Für insgesamt 45 Projekte aus 23 Gemeinden und Städte des Landkreises stehen in diesem Jahr mehr als 4,6 Millionen Euro (exakt: 4.636.085 Euro) an Fördermitteln zur Verfügung. Mit dieser Summe kann ein Investitionsvolumen von rund 27,4 Millionen Euro angestoßen werden.

Schwerpunkte der Förderung sind Schaffung und Modernisierung von Wohnraum zur innerörtlichen Entwicklung. Für 2026 sind in diesem Bereich unter anderem die Sanierung eines alten Schwarzwaldhauses mit Umnutzung einer stillgelegten Backstube und eines leerstehenden Gästehauses zu Wohnungen.
 
Auch die regionale Wirtschaft wird gestärkt. Zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen (KMU) profitieren von der ELR-Förderung. Die Mittel ermöglichen Investitionen in moderne, nachhaltige Betriebsgebäude und sichern zukunftsfähige Arbeitsplätze in der Region. Beispiele für geförderte Projekte in diesem Jahr sind der Neubau eines hochmodernen Lackier- und Karosseriebetriebes mit einer Kombination aus modernster Technik und ressourcenschonender Bauweise und der Umnutzung eines leerstehenden Ökonomiegebäudes in einen Betrieb, der Reparatur von Forst- und Baumaschinen bietet. 
 
Auch Gemeinschaftseinrichtungen, wie Bürgersäle oder kommunale Mehrfunktionshäuser profitieren in diesem Jahr von Fördermitteln. Beispiel hierfür ist ein Ersatzneubau einer Gemeinde, der multifunktional nutzbar sein soll, für Versammlungen, Feste und sonstige Veranstaltungen. 
 
Ein besonderer Schwerpunkt des Programms liegt auf dem Einsatz klimafreundlicher Materialien. Rund die Hälfte der geplanten Bauvorhaben setzen auf CO₂-speichernde Holzbauweise, die mit einem zusätzlichen Zuschuss belohnt wird.
 
ELR-Schwerpunktgemeinden im Landkreis sind St. Märgen und Eisenbach, aus denen auch in diesem Jahr wieder Projekte mit Fördervorrang eingereicht werden konnten.
 
Interessierte Gemeinden, Unternehmen und Privatpersonen können sich beim Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald, Fachbereich Wirtschaft und Klima, informieren und beraten lassen.
    

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