Die Tiefbauarbeiten zum Ausbau weißer Flecken in Stegen sind abgeschlossen – Dokumentation ist erstellt und Überlassung für den Betrieb steht bevor
Die Bauarbeiten des Zweckverbands Breitband Breisgau-Hochschwarzwald (ZVBBH) zum staatlich geförderten Glasfaserausbau der unterversorgten Adressen im weißen Fleck in Stegen sind abgeschlossen. Die abschließende Dokumentation ist erstellt. Sie ist Voraussetzung für die Abnahme durch den Zweckverband und die anschließende Überlassung des Netzes an den Netzbetreiber.
In Stegen sind die Bauarbeiten zum staatlich geförderten Glasfaserausbau der unterversorgten Adressen im weißen Fleck abgeschlossen. Alle Leerrohre sind gelegt, alle vorgesehenen geförderten Hausanschlüsse baulich hergestellt und alle Glasfasern gespleißt und durchverbunden.
41 Kilometer an Trassen gebaut
Rund 41.000 Meter Trasse wurde zur Errichtung des Glasfasernetzes in Stegen gebaut, mehrere hundert Hausanschlüsse tiefbautechnisch realisiert. Drei Verteilergebäude (Point of Presence, PoP) wurden aufgestellt und betriebsfertig montiert.
Nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit hat der im Auftrag des Zweckverbands tätige mitplanende Generalübernehmer Leonhard Weiss zudem die Erstellung der umfangreichen Dokumentation begonnen und kürzlich abgeschlossen, die Voraussetzung für die Abnahme des fertigen Glasfaser-Netzes durch den Zweckverband und die anschließende Überlassung des fertigen Netzes an den Betreiber ist.
Während der Verband ein Netz nur unter bestimmten Voraussetzungen aufbauen darf, sind Betrieb und Dienste-Angebot auf dem Netz nur über den privaten Markt zulässig. Auf den ausgeschriebenen Netzbetrieb erhielt Vodafone GmbH den Zuschlag.
Dokumentation als Voraussetzung für die Netz-Überlassung und Netz-Inbetriebnahme ist erstellt
Nach der Abnahme der Leistungen durch den Zweckverband erfolgt die Überlassung des Netzes in Stegen an Vodafone. Die Dokumentation dient dem Betreiber dazu, das Netz zu verstehen und bspw. nachvollziehen zu können, welche der vielen tausend im PoP ankommenden Fasern jene ist, die dezidiert eine bestimmte Adresse erreicht. Der Betreiber akzeptiert eine Überlassung nur bei vollständiger Dokumentation, die gleichzeitig Nachweis für die mangelfreie Überlassung ist.
Überlassung voraussichtlich in Q2/2026 - Betreiber aktiviert die Hausanschlüsse sukzessive
Nach der Überlassung kann das Netz durch den Betreiber in Betrieb genommen werden. Bei der erstmaligen Aktivierung eines Anschlusses sind dafür durch den Betreiber Arbeiten an jedem einzelnen Hausübergabepunkt im Netz erforderlich, so dass die Schaltungen sukzessive durchgeführt werden. Wenn es so weit ist, nimmt der Betreiber für den individuellen Schalttermin mit den Kunden eigenständig Kontakt auf, die bereits einen Tarif abgeschlossen haben.
Die Überlassung an den Betreiber des Verbandsnetzes wird voraussichtlich in Q2 oder in Q3 erfolgen, so dass dessen Inbetriebnahme bei planmäßigem Verlauf und Entwicklung Ende 2026, Anfang 2027 zeitlich möglich wäre.
