Ausbau weißer Flecken in Glottertal: Tiefbauarbeiten im Bauabschnitt 1 abgeschlossen – Bauabschnitt 4 kurz vor der Fertigstellung


Die Bauarbeiten zum staatlich geförderten Ausbau der weißen Flecken über das Bundesförderprogramm Breitband in Glottertal schreiten voran. Im Bauabschnitt 1 (BA1, Föhrentalstraße/Gewerbegebiet) sind die Tiefbautätigkeiten durch den mitplanenden Generalübernehmer Menner Tiefbau GmbH bereits abgeschlossen. Im südlich angrenzenden BA4 läuft der Tiefbau und wird nach derzeitigem Stand gegen Ende diesen Monats abgeschlossen sein. Anlaufen werden in Kürze die Arbeiten im BA5 in der Wissereckstraße und der Talstraße, wobei es im Bereich der Talstraße aufgrund der Verkehrslage und Baumaßnahmen der Gemeinde voraussichtlich zu Verlängerungen in der Umsetzung kommen wird.

Insgesamt sind in Glottertal bisher rund 30% der Tiefbauleistungen fertiggestellt. Tiefbautechnisch hergestellt wurden rund 50% der geförderten Hausanschlüsse. Ein Hausanschluss und Hausanschlüsse generell sind nur ein kleiner Baustein und dennoch elementarer Baustein im entstehenden Netz. Bevor das Netz in Betrieb geht, müssen alle Leerrohre gelegt und durchverbunden, Glasfaserkabel alle eingebracht und Verbindungen alle gespleißt sein. Die Hausanschlüsse müssen durchgängig mit Glasfaser vom Gebäude bis zum zentralen Verteiler (PoP) durchverbunden werden und der PoP an das Backbone angeschlossen sein, welches mit dem Weitverkehrsnetz des Betreibers gekoppelt ist. Zudem muss die Dokumentation aller Trassen, Leitungen, Fasern und Faserverbindungen, Verteilern etc. lückenlos angefertigt werden. Es ist ein umfangreicher Weg, den Ausbau vorzubereiten, den Ausbau umzusetzen und all diese Arbeiten abzuschließen. Zwischen der isolierten Herstellung eines einzelnen Hausanschlusses und der Inbetriebnahme des Netzes mit den durchverbundenen Anschlüssen können dabei projektbedingt Monate oder auch Jahre liegen.

Breitbandausbau im Verbandsgebiet ist nur für die Anbindung von unterversorgten weißen Flecken bereits ein Multimillionen-Projekt mit vielen Kilometern Tiefbau, hunderten Kilometern Leerrohren, hunderten Kilometern Glasfaserkabeln und vielen tausend Spleißen. Diese komplexe Mammut-Aufgabe ist nur durch intensive Leistungen umsetzbar – und nur dort zulässig, wo der Markt versagt. Dazu kann ein Ausbau kommunal nur auf freiwilliger Basis erfolgen. Erfahrungsgemäß benötigt ein Glasfaserausbau ab Baubeginn ca. 2 Jahre – beim initialen Aufbau auch mehr.
    

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(Erstellt am 07. August 2025)