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Aktuelles

Mit dem symbolischen Spatenstich am 5. September 2025 hat der Breitbandausbau im Rahmen der durch den Bund bedingten Förderkulisse zum Ausbau der weißen Flecken durch den Zweckverband Breitband Breisgau-Hochschwarzwald in Merzhausen offiziell begonnen. Für die Planungs- und Bauleistungen in Merzhausen hat der Zweckverband das Unternehmen Leonhard Weiss GmbH (LW) beauftragt, das diese Leistungen in eigener Verantwortung ausführt. mehr...
In Vogtsburg sind die Tiefbauarbeiten durch den im Auftrag des Zweckverbands für Planung und Bau verantwortlichen mitplanenden Generalübernehmer Menner Tiefbau GmbH zu 95 % fertig gestellt. Letzte Arbeiten laufen in Niederrotweil. Bei planmäßigem weiteren Bauverlauf kann das fertige Netz voraussichtlich im Laufe des Jahres an den Betreiber überlassen werden mehr...
Mit der Aufstellung der zentralen Verteilerstation für das entstehende Glasfasernetz ist der Ausbau der weißen Flecken in Auggen um einen weiteren, sichtbaren Schritt vorangeschritten . mehr...
Der Glasfaserausbau der weißen Flecken in Löffingen durch den Zweckverband Breitband Breisgau-Hochschwarzwald hat nach dem Spatenstich im Februar 2025 und den anschließenden Planungen zu Mitverlegungen kontinuierlich Fahrt aufgenommen. In Göschweiler sind die Tiefbauarbeiten bereits weit fortgeschritten, in Bachheim steht der Tiefbaustart bevor. Zudem wurden in beiden Ortsteilen bereits die zentralen Verteilergebäude installiert. mehr...
In Oberried läuft die Ausschreibung der Bauleistungen in Los I. Mit dem Baubeginn rechnet das Planungsunternehmen bei reibungslosem Verlauf der Ausschreibung derzeit in Q2 2026. Derweil ist das im Los für das Netz notwendige zentrale Verteilergebäude bereits gestellt. mehr...

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Der Plan zum schnellen Internet

In der EU liegt die Zuständigkeit für Breitbandausbau bei Unternehmen des freien Marktes. Als Gesetzgeber hat der Bund die Aufgabe für Telekommunikation an den Markt übertragen. Telekommunikation zählt damit nicht zur kommunalen Daseinsvorsorge. Nach Zielvorstellung des Bundes erfolgt der flächendeckende Ausbau marktgetrieben. Kommunaler Ausbau unterliegt strengen Voraussetzungen des Bundes. Kommunaler Ausbau kann nur bei Marktversagen erfolgen und stellt eine freiwillige Leistung dar.
 
Für diesen Zweck wurde der Zweckverband Breitband Breisgau-Hochschwarzwald von 40 Städten und Gemeinden des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald sowie dem Kreis selbst gegründet.
Als freiwillige kommunale Leistung hat er einen leistungsstarken und zukunftsfähigen Breitbandausbau mit eigener Infrastruktur zur Verbesserung der Versorgung zur Aufgabe. Während städtische Bereiche über die Marktentwicklung in der Regel bereits einen guten Zugang zum schnellen Internet haben, besteht im ländlichen Raum oft eine Unterversorgung. Diese ungleiche Aufteilung ist insbesondere auf die geringe Siedlungsdichte sowie die vielfältigen topografischen Gegebenheiten und den damit verbundenen höheren Ausbaukosten der Firmen zurückzuführen. Aufgabe des Zweckverbands Breitband ist der Aufbau eines Glasfasernetzes. Er beginnt damit in den unterversorgten Bereichen.
 
Kommunaler Ausbau ist auf Fördermittel angewiesen. Mit komplexen und langwierigen Förderprogrammen versuchen Bund und Land Anreize zur Behebung von Marktversagen zu schaffen. Hohe Auflagen der Zuwendungsgeber machen den Erhalt der Mittel schwierig. Die Programme sind so ausgelegt, dass sie den Wettbewerb des Marktes nicht verzerren dürfen. Anspruch auf Mittel besteht nicht.

Nachfolgende Grafik zeigt die Struktur beim Ausbau des Verbands über das Bundesförderprogramm Breitband, an dem das Land Baden-Württemberg Anteil im Rahmen einer Mitfinanzierung nehmen kann:
  

Phasen des Ausbaus

Phasen des Ausbaus (Februar 2022)