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Aktuelles

Die Tiefbau-, Glasfaser- und Montagearbeiten zum Ausbau der weißen Flecken in Titisee-Neustadt sind abgeschlossen und in Los I durch den Zweckverband Breitband bereits abgenommen. In Los II steht die Abnahme bevor. Zurzeit laufen zudem in beiden Losen die Dokumentationsarbeiten. Nach Abschluss kann die Übergabe des Netzes an den Betreiber erfolgen. mehr...
Seit dem offiziellen Start der Bauarbeiten nach dem symbolischen Spatenstich in Glottertal im November 2024 wurde in der Gemeinde viel bewegt, um den Glasfaserausbau der weißen Flecken voranzutreiben. Die Ergebnisse sind manchmal mehr, manchmal weniger sichtbar. In jedem Fall sind sie messbar – rund 50 % der geplanten Trasse mit einer Gesamtlänge von rund 30 Kilometern sind inzwischen fertig gebaut. mehr...
Nach der Aufstellung der in Buchenbach für das entstehende Netz nötigen drei zentralen Verteilergebäude läuft derzeit noch die Genehmigungs- und Ausführungsplanung durch den mitplanenden Generalübernehmer. mehr...
In Los I in Lenzkirch sind die Tiefbauarbeiten durch das Tiefbauunternehmen K&T Infrastruktur GmbH abgeschlossen. Gleichzeitig sind die Glasfaserarbeiten, die ebenfalls von K&T koordiniert werden, weit fortgeschritten. Auch in Los III sind die Tiefbauarbeiten abgeschlossen.  In Los II werden nach unerwarteten Verzögerungen die verbleibenden Planungsleistungen neu vergeben.       mehr...
Die Bauarbeiten des Zweckverbands Breitband Breisgau-Hochschwarzwald (ZVBBH) zum staatlich geförderten Glasfaserausbau der unterversorgten Adressen im weißen Fleck in Oberried gehen weiter voran: In Los II sind alle Arbeiten zur Infrastruktur fertiggestellt, die Dokumentation läuft. Im Gewerbegebiet sind die Tiefbauarbeiten beendet, es folgen die Glasfaserarbeiten. In Los I sind die Bauleistungen ausgeschrieben. mehr...

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Der Plan zum schnellen Internet

In der EU liegt die Zuständigkeit für Breitbandausbau bei Unternehmen des freien Marktes. Als Gesetzgeber hat der Bund die Aufgabe für Telekommunikation an den Markt übertragen. Telekommunikation zählt damit nicht zur kommunalen Daseinsvorsorge. Nach Zielvorstellung des Bundes erfolgt der flächendeckende Ausbau marktgetrieben. Kommunaler Ausbau unterliegt strengen Voraussetzungen des Bundes. Kommunaler Ausbau kann nur bei Marktversagen erfolgen und stellt eine freiwillige Leistung dar.
 
Für diesen Zweck wurde der Zweckverband Breitband Breisgau-Hochschwarzwald von 40 Städten und Gemeinden des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald sowie dem Kreis selbst gegründet.
Als freiwillige kommunale Leistung hat er einen leistungsstarken und zukunftsfähigen Breitbandausbau mit eigener Infrastruktur zur Verbesserung der Versorgung zur Aufgabe. Während städtische Bereiche über die Marktentwicklung in der Regel bereits einen guten Zugang zum schnellen Internet haben, besteht im ländlichen Raum oft eine Unterversorgung. Diese ungleiche Aufteilung ist insbesondere auf die geringe Siedlungsdichte sowie die vielfältigen topografischen Gegebenheiten und den damit verbundenen höheren Ausbaukosten der Firmen zurückzuführen. Aufgabe des Zweckverbands Breitband ist der Aufbau eines Glasfasernetzes. Er beginnt damit in den unterversorgten Bereichen.
 
Kommunaler Ausbau ist auf Fördermittel angewiesen. Mit komplexen und langwierigen Förderprogrammen versuchen Bund und Land Anreize zur Behebung von Marktversagen zu schaffen. Hohe Auflagen der Zuwendungsgeber machen den Erhalt der Mittel schwierig. Die Programme sind so ausgelegt, dass sie den Wettbewerb des Marktes nicht verzerren dürfen. Anspruch auf Mittel besteht nicht.

Nachfolgende Grafik zeigt die Struktur beim Ausbau des Verbands über das Bundesförderprogramm Breitband, an dem das Land Baden-Württemberg Anteil im Rahmen einer Mitfinanzierung nehmen kann:
  

Phasen des Ausbaus

Phasen des Ausbaus (Februar 2022)