Aufstellung des zentralen Glasfaser-Verteilers markiert weiteren Meilenstein im Ausbau der weißen Flecken in Auggen

Aufstellung des zentralen Glasfaser-Verteilergebäudes in Auggen: Das in Auggen für das Netz notwendige PoP-Gebäude (Point of Presence) konnte nach sorgfältigen Vorarbeiten in kurzer Zeit mit dem Kran in die vorbereitete Baugrube gesetzt werden. (Foto: Menner Tiefbau GmbH)


Mit der Aufstellung der zentralen Verteilerstation für das entstehende Glasfasernetz ist der Ausbau der weißen Flecken in Auggen um einen weiteren, sichtbaren Schritt vorangeschritten.

Das in Auggen für den Ausbau der weißen Flecken notwendige zentrale Verteilergebäude, ein sogenannter „Point of Presence“ (PoP) ist Ende März aufgestellt worden. Damit wurde nach dem offiziellen Spatenstich im April letzten Jahres und der Fertigstellung erster Bauabschnitte ein weiterer sichtbarer Meilenstein im Ausbau erreicht.

Schnelle Aufstellung mit Autokran nach umfassender Vorbereitung
Das rund 6 mal 3 Meter große und 32 Tonnen schwere Pop-Gebäude wurde mit einem Schwertransport-LKW geliefert und mit einem Autokran in die vorbereitete Stationsgrube versetzt. Die Aufstellung wurde von einem Termin aus Bauleiter, Bauüberwacher, Monteuren und LWK-, sowie Kranfahrer durchgeführt und von Menner Tiefbau GmbH koordiniert. Menner Tiefbau ist in Auggen im Auftrag des Zweckverbands als mitplanender Generalübernehmer mit der Umsetzung des Breitbandausbaus der weißen Flecken betraut und verantwortet als mitplanender Generalübernehmer alle damit verbundenen Leistungen. Aufgrund der guten Vorbereitung bzw. Vorarbeit musste der Bereich der Feldbergstraße für die Installation des PoP-Gebäudes nur für kurze Zeit gesperrt werden. Die Aufstellung selbst nahm vom Anhängen des Verteilergebäudes bis zum Abhängen nach dem Setzen weniger als eine Viertelstunde Zeit in Anspruch. 
 
PoP-Gebäude sind das Verbindungselement zwischen Ortsnetz und Backbone
Das Gebiet für die Anbindung der sogenannten weißen Flecken in Auggen umfasst eine rund 17 km lange Trasse im Tiefbau, in die zunächst Rohrverbände gelegt werden. Nach Fertigstellung der Rohrleitungen erfolgt der Einzug der Glasfaserkabel. In den Kabeln stecken teils mehrere hundert einzelne Fasern aus Glas, die dünner als ein menschliches Haar sind. Hier laufen die Glasfaserkabel zusammen und die einzelnen Fasern werden für die Datenleitung ins weltweite Netz verbunden. Am Ende sind die Fasern vom Hausanschluss bis zum PoP als durchgängige Leitung vorhanden. Sie münden im PoP, wo die Umsetzung der Signale auf das Backbone und darüber zurück auf das Ortsnetz erfolgt. Als zentrale Verteilergebäude sind die PoP-Gebäude im Glasfasernetz das Verbindungselement zwischen Ortsnetz und Backbone.

Das Ortsnetz umfasst die Glasfaserleitungen vom PoP bis in die Gebäude. Als Verbindung zum weltweiten Netz ist das Backbone wortwörtlich Rückgrat im gesamten Glasfasernetz.

Der Bau im Ortsnetz wird mit Mitteln des Bundes aus dem Programm zum Infrastrukturaufbau im weißen Fleck und der Kofinanzierung des Landes unterstützt. Beim Aufbau des Backbones kommt Zuwendung aus dem früheren Landesförderprogramm zum Einsatz.

  

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