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Aktuelles

Die Bauarbeiten des Zweckverbands Breitband Breisgau-Hochschwarzwald (ZVBBH) zum staatlich geförderten Glasfaserausbau der unterversorgten Adressen im weißen Fleck in Oberried gehen weiter voran: In Los II sind alle Arbeiten zur Infrastruktur fertiggestellt, die Dokumentation läuft. Im Gewerbegebiet sind die Tiefbauarbeiten beendet, es folgen die Glasfaserarbeiten. In Los I sind die Bauleistungen ausgeschrieben. mehr...
Die Tiefbau- Glasfaser- und Montagearbeiten im Los II in Eisenbach zum kommunalen Glasfaserausbau der weißen Flecken sind vollständig abgeschlossen. Die Dokumentationsarbeiten sind in der Durchführung. Sie stellen eine zwingende Voraussetzung für die Abnahme und die Übergabe an den Betreiber dar. Nach derzeitigem Stand des Betreibers müssen zur Inbetriebnahme auch die Arbeiten in Los I fertiggestellt werden. mehr...
Nach der Aufstellung der für die Glasfasernetze in Au, Merzhausen und Wittnau notwendigen Glasfaser-Verteilergebäude (Point of Presence, PoP) im November letzten Jahres laufen in den drei Gemeinden derzeit noch die Genehmigungsverfahren für die Genehmigungs- und Ausführungsplanung durch den vom Zweckverband für die Planung und Bauausführung in den Losen beauftragten mitplanenden Generalübernehmer, Leonhard Weiss GmbH. mehr...
Die Tiefbauarbeiten zum Ausbau der weißen Flecken in Ebringen haben im November letzten Jahres begonnen. 1,5 Kilometer Trasse sind bereits gebaut. Im Verlauf diesen Jahres soll der Tiefbau abgeschlossen werden. mehr...
Die Tiefbauarbeiten zum Ausbau der weißen Flecken in Pfaffenweiler, die im Oktober 2025 begonnen haben, schreiten nach einer Trassen-Umplanung kontinuierlich voran – im Laufe des Jahres sollen sie bereits abgeschlossen werden. mehr...

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Der Plan zum schnellen Internet

In der EU liegt die Zuständigkeit für Breitbandausbau bei Unternehmen des freien Marktes. Als Gesetzgeber hat der Bund die Aufgabe für Telekommunikation an den Markt übertragen. Telekommunikation zählt damit nicht zur kommunalen Daseinsvorsorge. Nach Zielvorstellung des Bundes erfolgt der flächendeckende Ausbau marktgetrieben. Kommunaler Ausbau unterliegt strengen Voraussetzungen des Bundes. Kommunaler Ausbau kann nur bei Marktversagen erfolgen und stellt eine freiwillige Leistung dar.
 
Für diesen Zweck wurde der Zweckverband Breitband Breisgau-Hochschwarzwald von 40 Städten und Gemeinden des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald sowie dem Kreis selbst gegründet.
Als freiwillige kommunale Leistung hat er einen leistungsstarken und zukunftsfähigen Breitbandausbau mit eigener Infrastruktur zur Verbesserung der Versorgung zur Aufgabe. Während städtische Bereiche über die Marktentwicklung in der Regel bereits einen guten Zugang zum schnellen Internet haben, besteht im ländlichen Raum oft eine Unterversorgung. Diese ungleiche Aufteilung ist insbesondere auf die geringe Siedlungsdichte sowie die vielfältigen topografischen Gegebenheiten und den damit verbundenen höheren Ausbaukosten der Firmen zurückzuführen. Aufgabe des Zweckverbands Breitband ist der Aufbau eines Glasfasernetzes. Er beginnt damit in den unterversorgten Bereichen.
 
Kommunaler Ausbau ist auf Fördermittel angewiesen. Mit komplexen und langwierigen Förderprogrammen versuchen Bund und Land Anreize zur Behebung von Marktversagen zu schaffen. Hohe Auflagen der Zuwendungsgeber machen den Erhalt der Mittel schwierig. Die Programme sind so ausgelegt, dass sie den Wettbewerb des Marktes nicht verzerren dürfen. Anspruch auf Mittel besteht nicht.

Nachfolgende Grafik zeigt die Struktur beim Ausbau des Verbands über das Bundesförderprogramm Breitband, an dem das Land Baden-Württemberg Anteil im Rahmen einer Mitfinanzierung nehmen kann:
  

Phasen des Ausbaus

Phasen des Ausbaus (Februar 2022)