Tiefbauarbeiten zum Ausbau der weißen Flecken in Heuweiler sind zu 90 Prozent fertiggestellt – Glasfaserarbeiten laufen

Arbeiten am PoP-Gebäude in der Gundelfinger Straße in Heuweiler: Die Hausanschlüsse müssen durchgängig mit Glasfaser vom Gebäude bis zum zentralen Verteiler durchverbunden werden und der PoP an das Backbone angeschlossen sein. (Foto: Menner Tiefbau)

 
Tiefbauarbeiten zum Ausbau der weißen Flecken in Heuweiler sind zu 90 Prozent fertiggestellt – Glasfaserarbeiten laufen
Die Bauarbeiten zum staatlich geförderten Ausbau der weißen Flecken mit dem Bundesförderprogramm Breitband sind in Heuweiler nach dem Baustart zügig vorangeschritten: Rund 90 % der Tiefbauarbeiten sind bereits fertiggestellt und mehr als 70 % der geplanten Hausanschlüsse tiefbautechnisch hergestellt.

Der Ausbau der weißen Flecken wird in Heuweiler und Gundelfingen vom mitplanenden Generalübernehmer Menner Tiefbau durchgeführt. Mit den Tiefbauarbeiten in Gundelfingen wird dabei auch die Backboneleitung Richtung Heuweiler hergestellt. In Heuweiler selbst haben die Tiefbauarbeiten nach Abschluss einiger vorbereitender Arbeiten und Planungen gegen Ende des dritten Quartals letzten Jahres begonnen. Seither wurden mit den Bauabschnitten Dorfstraße, Gundelfinger Straße (innerorts), Hinterheuweiler, Am Kirchberg und Glottertalstraße bereits rund 90 % der Tiefbauarbeiten fertiggestellt.

Glasfaserarbeiten sind angelaufen
Aktuelle Tiefbaubereiche sind der Dorfplatz und die Gundelfinger Straße außerorts. Zudem werden zurzeit Hausanschlüsse in Hinterheuweiler und im Bereich der Dorfstraße hergestellt.

Ein Hausanschluss und Hausanschlüsse generell sind nur ein kleiner Baustein und dennoch elementarer Baustein im entstehenden Netz. Wie die Leerrohre im Gehweg- und Straßenbereich erfolgt die Verlegung im Tiefbau. In die Leerrohre werden Glasfaserkabel mit Druckluft eingejettet. Einzelne Fasern in den Kabeln werden dann an verschiedenen Stellen im Netz durch Verschmelzen dauerhaft verbunden, dem sogenannten Spleißen. Bevor das Netz in Betrieb geht, müssen alle Leerrohre gelegt und durchverbunden, Glasfaserkabel alle eingebracht und Verbindungen alle gespleißt sein. Die Hausanschlüsse müssen durchgängig mit Glasfaser vom Gebäude bis zum zentralen Verteiler (Point of Presence, PoP) durchverbunden werden und der PoP an das Backbone angeschlossen sein, welches mit dem Weitverkehrsnetz des Betreibers gekoppelt ist. Zudem muss die Dokumentation aller Trassen, Leitungen, Fasern und Faserverbindungen, Verteilern etc. lückenlos angefertigt werden. Nur mit der Dokumentation kann der Betreiber das Netz mit seinen vielen unterschiedlichen Bestandteilen später nachvollziehen. Es ist ein umfangreicher Weg, den Ausbau vorzubereiten und all diese Arbeiten abzuschließen. Zwischen der isolierten Herstellung eines einzelnen Hausanschlusses und der Inbetriebnahme des Netzes mit den durchverbundenen Anschlüssen können dabei Monate oder sogar Jahre liegen.

Arbeiten zum Ausbau der weißen Flecken in Heuweiler liegen im Zeitplan
Das Ortsnetz in Heuweiler umfasst die Glasfaserleitungen vom PoP bis in die Gebäude im weißen Fleck. Das vor Ort notwendige zentrale Verteilergebäude, das als zentrales Verbindungselement zwischen Ortsnetz und Backbone nötig ist, konnte bereits im vergangenen Jahr installiert werden.

Bestehende Herausforderungen im Ausbau, unter anderem durch schwierige örtliche Verhältnisse wie Bachquerungen, notwendige Abstimmungen und naturschutzrechtliche Vorgaben, sind in der Planung des mitplanenden Generalübernehmers berücksichtigt und gestalten sich bisher unproblematisch. Insgesamt liegt der Ausbau in Heuweiler im Zeitplan.
   

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