Leistungen

Baugenehmigung - Vereinfachtes Verfahren beantragen

Dadurch erhalten Sie die Genehmigung schneller und kostengünstiger.

Die zuständige Stelle prüft weniger als in anderen Verfahren.

Als Bauherrin oder Bauherr tragen Sie die Verantwortung dafür, dass die öffentlich-rechtlichen Vorschriften, die im vereinfachten Baugenehmigungsverfahren nicht geprüft werden, eingehalten werden. Im Einzelfall müssen Sie eine Abweichung, Ausnahme oder Befreiung von diesen Vorschriften zusätzlich beantragen. Bei einem Verstoß kann die Baurechtsbehörde den Bau stoppen oder bereits Gebautes wieder abreißen lassen. Die beantragte Baugenehmigung kann sie dagegen wegen eines Verstoßes gegen nicht im vereinfachten Verfahren zu prüfende Vorschriften in der Regel nicht ablehnen.

Die Baugenehmigung erlischt automatisch, wenn Sie nicht innerhalb von drei Jahren nach der Erteilung der Genehmigung mit der Bauausführung beginnen oder wenn die Bauausführung nach diesem Zeitraum ein Jahr unterbrochen worden ist. Diese Dreijahresfrist kann verlängert werden.

Zuständige Stelle

die untere Baurechtsbehörde

Untere Baurechtsbehörde ist, je nach Ort, in dem das Bauvorhaben liegt,

  • die Gemeinde-/Stadtverwaltung oder
  • das Landratsamt.
Fachbereich Baurecht und Denkmalschutz

Persönlicher Kontakt

Johannes Grunau
Fachbereichsleiter
Telefon0761 2187-4100
Raum 127
Stefanie Pfefferle

Stellvertretende Fachbereichsleiterin, Fachgruppenleiterin Bauordnungsrecht

Telefon0761 2187-4110
Raum 126
Aufgaben

Gewerbepark Breisgau

Etchika Badzies
Telefon0761 2187-4111
Raum 122
Aufgaben

Zuständige Kreisbaumeisterin für die Gemeinden Au, Horben, Merzhausen, Sölden, Wittnau, Glottertal, Gundelfingen, Heuweiler

 

Telefonisch erreichbar: Dienstag bis Freitag 08:00 - 12:00 Uhr

Florian Biggel
Telefon0761 2187-4142
Raum 101
Aufgaben

Bauleitplanung, Schornsteinfegerwesen

Werner Braun
Telefon0761 2187-4125
Raum 113
Aufgaben

Zuständiger Kreisbaumeister für Neuenburg und den Gewerbepark Breisgau; Brandschutzsachverständiger

Sabrina Pfister
Telefon0761 2187-4126
Raum 118
Ariane Dömeland
Telefon0761 2187-4155
Raum 135
Aufgaben

EWärme-Gesetz

Telefonisch erreichbar: Dienstag bis Freitag 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Birgit Eble
Telefon0761 2187-4116
Raum 123
Aufgaben

Bauordnung für die Gemeinden Bötzingen, Ihringen, March, Merdingen, Vogtsburg

Anja Fellenberg
Telefon0761 2187-4114
Raum 135
Aufgaben

Bauordnung für die Gemeinden Bad Krozingen und Staufen

Florian Glinski
Telefon0761 2187-4123
Raum 131
Aufgaben

Zuständiger Kreisbaumeister für die Gemeinden Breitnau, Ehrenkirchen, Heitersheim, Hinterzarten, St. Märgen;
Bauordnung für die Unterbringung von Flüchtlingen im gesamten Landkreis; Brandschutzsachverständiger

Jürgen Hoffmann
Telefon0761 2187-4112
Raum 123
Aufgaben

Bauordnung für die Gemeinden Ballrechten-Dottingen, Bollschweil,
Ebringen, Glottertal, Gundelfingen, Heuweiler, Pfaffenweiler, Umkirch, Verwaltungsverband Müllheim-Badenweiler

Susanne Kaufmann
Telefon0761 2187-4122
Gebäude Goethestraße 7, Titisee-Neustadt
Raum 114
Aufgaben

Bauordnung  für die Gemeinden, Eisenbach, Feldberg, Friedenweiler, Lenzkirch, Löffingen, Schluchsee, Titisee-Neustadt;
Denkmalschutz für die Gemeinden Eisenbach, Friedenweiler, Löffingen,
Titisee-Neustadt

Roland Keifel
Telefon0761 2187-4152
Raum 114
Aufgaben

Zuständiger Kreisbaumeister für die Gemeinden Breisach, March, Merdingen und Münstertal

Martin Kopfmann
Telefon0761 2187-4156
Raum 232
Aufgaben

Bauabnahmen

Sprechzeit: nach Vereinbarung

Uwe Krinitz
Telefon0761 2187-4113
Raum 117
Aufgaben

Zuständiger Kreisbaumeister für die Gemeinden Ballrechten-Dottingen, Bollschweil, Ebringen, Eschbach, Hartheim, Pfaffenweiler, Schallstadt, Umkirch

Barbara Lederle
Telefon0761 2187-4118
Raum 114
Aufgaben

Bauordnung für die Gemeinden Eichstetten, Gottenheim;
Denkmalschutz für die Gemeinden Au, Bad-Krozingen, Ballrechten-Dottingen, Bötzingen, Bollschweil, Breisach, Breitnau, Buchenbach, Ebringen, Ehrenkirchen, Eichstetten, Eschbach, Feldberg, Glottertal, Gottenheim, Gundelfingen, Hartheim, Heitersheim, Heuweiler, Hinterzarten, Horben, Ihringen, Kirchzarten, Lenzkirch, March, Merdingen, Merzhausen, Münstertal, Neuenburg, Oberried, Pfaffenweiler, Schallstadt, Schluchsee, Sölden, St. Märgen, St. Peter, Staufen, Stegen, Umkirch, Vogtsburg, Wittnau

Sabine Limberger
Telefon0761 2187-4131
Raum 233
Aufgaben

Sachbearbeitung Brandverhütungsschauen

Michael Lusch
Telefon0761 2187-4115
Raum 134
Aufgaben

Zuständiger Kreisbaumeister für die Gemeinden Bad Krozingen, Staufen, Verwaltungsverband Müllheim-Badenweiler

Jürgen Mayer
Telefon0761 2187-4119
Raum 116
Aufgaben

Zuständiger Kreisbaumeister für die Gemeinden Buchenbach, Kirchzarten, Oberried, St. Peter, Stegen

Berthold Meier
Telefon0761 2187-4132
Raum 233
Aufgaben

Sachbearbeitung Brandverhütungsschauen

Tuncay Polat
Telefon0761 2187-4117
Raum 132
Aufgaben

Zuständiger Kreisbaumeister für die Gemeinden Bötzingen, Eichstetten, Gottenheim, Ihringen, Vogtsburg; Brandschutzsachverständiger

Stephanie Reppig
Telefon0761 2187-4127
Fax0761 2187-774127
Raum 118
Aufgaben

Bauordnung für die Gemeinden Breisach, Breitnau, Buchenbach, Hinterzarten, St. Märgen und St. Peter

Jürgen Ruh
Telefon0761 2187-4153
Raum 218
Aufgaben

Wohnraumförderung, verwaltungsmäßige Bearbeitung der Abnahmen

Marika Schmidt
Telefon0761/2187-4151
Raum 218
Aufgaben

Wohnraumförderung, verwaltungsmäßige Bearbeitung der Abnahmen

Verena Schmidt
Telefon0761 2187-4128
Raum 131
Aufgaben

Bauordnung für die Gemeinen Au, Horben, Merzhausen, Münstertal,
Sölden, Wittnau;
Abgeschlossenheitsbescheinigungen für die Gemeinden Au, Bad Krozingen, Ballrechten-Dottingen, Bötzingen, Bollschweil, Breisach, Breitnau, Buchenbach, Ebringen, Ehrenkirchen, Eichstetten, Eisenbach, Eschbach, Feldberg, Friedenweiler, Gewerbepark Eschbach, Glottertal, Gottenheim, Gundelfingen, Hartheim, Heitersheim, Heuweiler, Hinterzarten, Horben, Ihringen, Lenzkirch, Löffingen, March, Merdingen, Merzhausen, Münstertal, Pfaffenweiler, Schallstadt, Schluchsee, Sölden, St. Märgen, St. Peter, Staufen, Titisee-Neustadt, Umkirch, Vogtsburg, Wittnau;
Bauordnung für die Unterbringung von Flüchtlingen im gesamten Landkreis

Elke Schmutz
Telefon0761 2187-4124
Raum 115
Aufgaben

Bauordnung für die Gemeinden Kirchzarten, Neuenburg und Oberried,
Stegen;
Abgeschlossenheitsbescheinigungen für die Gemeinden Kirchzarten, Neuenburg, Oberried und Stegen

Michael Spitz
Telefon0761 2187-4154
Raum 232
Aufgaben

Abnahmen

Sprechzeit: nach Vereinbarung

Holger Stallmann
Telefon0761 2187-4129
Raum 130
Aufgaben

Kreisbaumeister

Claudia Stegerer-Richter
Telefon0761 2187-4121
Gebäude Goethestraße 7, Außenstelle Titisee-Neustadt
Raum 102
Aufgaben

Zuständige Kreisbaumeisterin für für die Gemeinden Eisenbach, Feldberg, Friedenweiler, Lenzkirch, Löffingen, Schluchsee, Tititsee-Neustadt

Michael Weber
Telefon0761 2187-4141
Raum 101
Aufgaben

Bauleitplanung, Schornsteinfegerwesen, Landesseilbahngesetz

Franziska Wehrle

Verfahrenslotsin im Fachbereich Baurecht und Denkmalschutz

Telefon0761 2187-4030
Raum 129
Aufgaben

Koordination von besonderen Vorhaben

Leistungsdetails

Voraussetzungen

  • Sie planen eines der folgenden Bauvorhaben:
    • Wohngebäude,
    • freistehendes Gebäude mit einer Höhe bis zu 7 m und nicht mehr als zwei Nutzungseinheiten von insgesamt nicht mehr als 400 m² (Gebäudeklasse 1 nach der Landesbauordnung), ausgenommen Gaststätten
    • freistehendes land- oder forstwirtschaftlich genutztes Gebäude (Gebäudeklasse 1 nach der Landesbauordnung),
    • Gebäude mit einer Höhe bis zu 7 m und nicht mehr als zwei Nutzungseinheiten von insgesamt nicht mehr als 400 m² (Gebäudeklasse 2 nach der Landesbauordnung), ausgenommen Gaststätten,
    • sonstiges Gebäude mit einer Höhe bis zu 7 m, (Gebäudeklasse 3 nach der Landesbauordnung), ausgenommen Gaststätten,
    • sonstige bauliche Anlagen, die keine Gebäude sind,
    • Nebengebäude und Nebenanlagen für die zuvor genannten Vorhaben wie z.B. Garagen

und

  • Sie wollen oder können kein Kenntnisgabeverfahren durchführen, weil Sie das Bauvorhaben außerhalb des Geltungsbereichs eines Bebauungsplans errichten oder von Vorschriften abweichen wollen.
  • Es handelt sich nicht um einen Sonderbau wie z.B. ein Hochhaus oder Krankenhaus.

Verfahrensablauf

Als Bauherrin oder Bauherr müssen Sie den Bauantrag mit den erforderlichen Bauvorlagen einreichen. Nutzen Sie dafür den Vordruck "Antrag auf Baugenehmigung im vereinfachten Verfahren".

Das Formular liegt in Ihrer Gemeinde aus oder steht im Internet zum Download zur Verfügung. Zeitgleich mit diesem Antrag müssen Sie auch den ausgefüllten Erhebungsbogen für die Statistik über die Bautätigkeit einreichen.

Hinweis: Der Bauantrag muss von Ihnen als Bauherr und vom Entwurfsverfasser, in der Regel ein Architekt oder Bauingenieur, die Bauvorlagen müssen vom Entwurfsverfasser unterschrieben werden. Die von einem Fachplaner erstellten Bauvorlagen müssen von diesem unterschrieben sein.

Sie müssen mehrere Ausfertigungen des Bauantrags mit den Bauvorlagen einreichen. Die Gemeinde leitet einen davon an die zuständige Baurechtsbehörde weiter. Sind die Bauvorlagen unvollständig, fordert die Baurechtsbehörde Ergänzungen bei Ihnen an. Sobald der Bauantrag und die Bauvorlagen vollständig sind, informiert sie Sie schriftlich über den voraussichtlichen Zeitpunkt der Entscheidung.

Die Gemeinde benachrichtigt die Eigentümer der an das Baugrundstück angrenzenden Grundstücke innerhalb von fünf Arbeitstagen ab dem Eingang der vollständigen Bauvorlagen. Damit erhalten diese Gelegenheit, Einwände zu dem Bauvorhaben innerhalb von vier Wochen vorzubringen. Eigentümer benachbarter Grundstücke, die nicht direkt an das Baugrundstück angrenzen, kann die Behörde ebenfalls benachrichtigen.

Die Baurechtsbehörde überprüft:

  • die Übereinstimmung mit dem Bebauungsplan oder anderen bauplanungsrechtlichen Bestimmungen. Im Bebauungsplan ist festgesetzt, in welcher Weise Ihr Grundstück bebaubar ist. Hier finden Sie beispielsweise Festsetzungen zu Art und Maß der baulichen Nutzung, zur zulässigen Anzahl der Geschosse und zur zulässigen Dachform.
  • die Einhaltung der Abstandsvorschriften.
  • die Übereinstimmung mit anderen öffentlich-rechtlichen Vorschriften außerhalb der Landesbauordnung (LBO) und außerhalb von Vorschriften, die auf der Grundlage der LBO ergangen sind, soweit in diesen Anforderungen an eine Baugenehmigung gestellt werden oder soweit es sich um Vorhaben im Außenbereich handelt. Im Außenbereich befindet sich ein Vorhaben, wenn es weder im Geltungsbereich eines Bebauungsplans noch innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile liegt. Gemeint sind hier andere als baurechtliche Vorschriften wie beispielsweise Bestimmungen des Naturschutzrechts oder des Wasserrechts.,

Die Baurechtsbehörde fragt andere Stellen, ob Bedenken gegen Ihr Vorhaben bestehen, beispielsweise

  • die Gemeinde, wenn diese nicht selbst Baurechtsbehörde ist, und
  • andere betroffene Stellen, wenn das Vorhaben im Außenbereich liegt oder wenn andere Bereiche Anforderungen an eine Baugenehmigung stellen.

Wenn deren Stellungnahmen vorliegen und Ihr Bauantrag geprüft wurde, erhalten Sie die Entscheidung, das heißt die Baugenehmigung wird

  • erteilt,
  • nur mit bestimmten Auflagen erteilt oder
  • abgelehnt.

Ihr Vorhaben dürfen Sie erst beginnen, wenn Ihnen die Baugenehmigung vorliegt und Sie den Baufreigabeschein, den "Roten Punkt", erhalten haben.

Eine Bauabnahme erfolgt nicht in jedem Fall, sondern nur dann, wenn die Behörde dies ausdrücklich angeordnet hat.

Hinweis: Feuerungsanlagendürfen Sie erst in Betrieb nehmen, wenn der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfegermeister oder die bevollmächtigte Bezirksschornsteinfegerin die Brandsicherheit und die sichere Abführung der Verbrennungsgase bescheinigt hat.

Erforderliche Unterlagen

  • Antrag auf Baugenehmigung im vereinfachten Verfahren
  • weitere Bauvorlagen, in der Regel:
    • Lageplan
    • Bauzeichnungen
    • Baubeschreibung. Nutzen Sie das Formular Baubeschreibung.
    • Darstellung der Grundstücksentwässerung
    • eventuell bautechnische Nachweise (bei bautechnischer Prüfung)
    • technische Angaben zu Feuerungsanlagen. Nutzen Sie das dafür vorgesehene Formular.
  • Erhebungsbogen für die Statistik über die Bautätigkeit im Hochbau in zweifacher Ausfertigung

Sie müssen die Bauvorlagen in der Regel in zweifacher Ausfertigung einreichen. Ist die Gemeinde nicht selbst Baurechtsbehörde, müssen Sie die Bauvorlagen in dreifacher Ausfertigung einreichen.

Kosten

Die Kosten richten sich nach den in den jeweiligen Satzungen oder Rechtsverordnungen festgelegten Sätzen.

Bearbeitungsdauer

hängt ab von Ihrem Einzelfall und vor allem davon, welche Stellen beteiligt werden müssen. In der Regel dauert das Verfahren zwischen einem Monat und vier Monaten.

Sonstiges

Wenden Sie sich bei Fragen an Ihren Architekten, Ihre Wohnungsbaugesellschaft oder die zuständige Stelle.

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Wirtschaftsministerium hat dessen ausführliche Fassung am 05.10.2018 freigegeben.