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Aktuelles

In Schallstadt wurden bisher 70% der Tiefbauarbeiten realisiert, 80% der geplanten Hausanschlüsse im vom Bund geförderten Programm zum Infrastrukturaufbau im weißen Fleck sind fertiggestellt. Die im Anschluss an den Tiefbau durchzuführenden Glasfaserarbeiten sind in Vorbereitung. mehr...
Im Ortskern von Pfaffenweiler laufen die Tiefbauarbeiten am letzten Bauabschnitt zum Ausbau der weißen Flecken. Die anschließenden Glasfaserarbeiten werden derzeit vorbereitet. mehr...
Die Tiefbau-, Glasfaser- und Montagearbeiten zum Ausbau der weißen Flecken in Titisee-Neustadt sind in beiden Losen seit Jahresbeginn 2026 abgeschlossen und im weiteren Jahresverlauf durch den Zweckverband Breitband abgenommen. Die dabei festgestellten notwendigen Nacharbeiten sind weitgehend durchgeführt. Die Dokumentationsarbeiten dauern noch an. mehr...
Der Glasfaserausbau der weißen Flecken in Glottertal geht weiter voran: Rund 80 % der geplanten Trasse im Ortsnetz und 70 % der Backbone-Leitung sind im Tiefbau bisher fertiggestellt. Parallel laufen bereits die Glasfaserarbeiten. mehr...
Die Arbeiten des Zweckverbands Breitband Breisgau-Hochschwarzwald (ZVBBH) zum staatlich geförderten Glasfaserausbau der unterversorgten Adressen im weißen Fleck in St. Peter sind in weiten Teilen abgeschlossen. Nachdem in Los I die abschließende Dokumentation vorliegt und die Abnahme der Bauleistungen durch den Zweckverband erfolgt ist, wurde das erste Teilnetz jetzt an den Betreiber überlassen. Die Überlassung von Los II mit Los III (Gewerbegebiet) wird voraussichtlich im Jahresverlauf erfolgen . mehr...

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Der Plan zum schnellen Internet

In der EU liegt die Zuständigkeit für Breitbandausbau bei Unternehmen des freien Marktes. Als Gesetzgeber hat der Bund die Aufgabe für Telekommunikation an den Markt übertragen. Telekommunikation zählt damit nicht zur kommunalen Daseinsvorsorge. Nach Zielvorstellung des Bundes erfolgt der flächendeckende Ausbau marktgetrieben. Kommunaler Ausbau unterliegt strengen Voraussetzungen des Bundes. Kommunaler Ausbau kann nur bei Marktversagen erfolgen und stellt eine freiwillige Leistung dar.
 
Für diesen Zweck wurde der Zweckverband Breitband Breisgau-Hochschwarzwald von 40 Städten und Gemeinden des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald sowie dem Kreis selbst gegründet.
Als freiwillige kommunale Leistung hat er einen leistungsstarken und zukunftsfähigen Breitbandausbau mit eigener Infrastruktur zur Verbesserung der Versorgung zur Aufgabe. Während städtische Bereiche über die Marktentwicklung in der Regel bereits einen guten Zugang zum schnellen Internet haben, besteht im ländlichen Raum oft eine Unterversorgung. Diese ungleiche Aufteilung ist insbesondere auf die geringe Siedlungsdichte sowie die vielfältigen topografischen Gegebenheiten und den damit verbundenen höheren Ausbaukosten der Firmen zurückzuführen. Aufgabe des Zweckverbands Breitband ist der Aufbau eines Glasfasernetzes. Er beginnt damit in den unterversorgten Bereichen.
 
Kommunaler Ausbau ist auf Fördermittel angewiesen. Mit komplexen und langwierigen Förderprogrammen versuchen Bund und Land Anreize zur Behebung von Marktversagen zu schaffen. Hohe Auflagen der Zuwendungsgeber machen den Erhalt der Mittel schwierig. Die Programme sind so ausgelegt, dass sie den Wettbewerb des Marktes nicht verzerren dürfen. Anspruch auf Mittel besteht nicht.

Nachfolgende Grafik zeigt die Struktur beim Ausbau des Verbands über das Bundesförderprogramm Breitband, an dem das Land Baden-Württemberg Anteil im Rahmen einer Mitfinanzierung nehmen kann:
  

Phasen des Ausbaus

Phasen des Ausbaus (Februar 2022)