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Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (Bundesgesetz) - Anforderungen für Neubauten nachweisen

Für Neubauten über 50 Quadratmeter Größe müssen Sie einen bestimmten Prozentsatz des jährlichen Wärme- und Kältebedarfs aus erneuerbaren Energien decken.

Hinweis: Das bundesweit geltende Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) gilt seit dem 1. Januar 2009. Es gilt für Neubauten und muss neben den Vorgaben der Enerigeeinsparverordnung eingehalten werden.

Als Eigentümer und Eigentümerin von Neubauten müssen Sie sich für die Baurechtsbehörde bestätigen lassen, dass Sie

  • die Vorgaben erfüllen,
  • geeignete Ersatzmaßnahmen ergreifen oder
  • davon befreit worden sind.

Seit 1. Mai 2011 sieht das EEWärmeG darüber hinaus eine Nutzungspflicht für öffentliche Nichtwohngebäude im Bestand vor. Die Pflicht entsteht, wenn die Heizung ausgetauscht wird und mindestens 20 Prozent der Gebäudehülle renoviert werden.

Achtung: Wenn Sie die Bestimmungen des Gesetzes nicht erfüllen oder keinen Nachweis darüber erbringen, können Sie ein Bußgeld erhalten.

Sie müssen der zuständigen Behörde den Nachweis innerhalb von drei Monaten ab dem Jahr der Inbetriebnahme der Heizanlage vorlegen.

Bei gasförmiger und flüssiger Biomasse müssen Sie in den ersten fünf Jahren ab Inbetriebnahme die Nachweise bis zum 30. Juni des Folgejahres vorlegen. Für die darauffolgenden zehn Jahre müssen Sie die Brennstoffabrechnungen mindestens fünf Jahre aufbewahren und auf Verlangen vorlegen.

Für Heizungen mit fester Biomasse gilt: Sie müssen die Brennstoffabrechnungen für die ersten 15 Jahre ab dem Jahr der Inbetriebnahme der Heizung mindestens fünf Jahre aufbewahren. Außerdem müssen Sie diese Abrechnungen auf Verlangen vorlegen.

Liegt bei Ihnen eine Ausnahme von der Nachweispflicht wegen technischer oder öffentlich-rechtlicher Gründe vor? Dann müssen Sie dies innerhalb von drei Monaten nach Inbetriebnahme der Heizanlage anzeigen.

Nachweise können Sie von Personen erhalten, die nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) Energieausweise ausstellen dürfen. Beim Einsatz bestimmter Energieformen können auch Anlagenhersteller diese Nachweise erbringen. Auch Fachunternehmen können solche Nachweise erstellen, wenn sie die Anlage eingebaut haben.

Tipp: Ein Merkblatt zum EEWärmeG des Bundes finden Sie im Onlineauftritt des Umweltministeriums.

Zuständige Stelle

für die Ausstellung des Nachweises:

  • sachkundige Personen, die zur Ausstellung eines Energieausweises berechtigt sind
  • je nach gewählter Lösung können auch folgende Personen die erforderliche Bescheinigung ausstellen:
    • Anlagenhersteller
    • Fachbetriebe, die die Anlage eingebaut haben
    • Wärmenetzbetreiber
    • Brennstofflieferanten

für den Empfang des Nachweises: die untere Baurechtsbehörde

Untere Baurechtsbehörde ist, je nach Ort, in dem das Bauvorhaben liegt, die Gemeinde-/Stadtverwaltung oder das Landratsamt.

Fachbereich Baurecht und Denkmalschutz [Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald]

Persönlicher Kontakt

Johannes Grunau
Fachbereichsleiter
Telefon0761 2187-4100
Raum 127
Stefanie Pfefferle

Stellvertretende Fachbereichsleiterin, Fachgruppenleiterin Bauordnungsrecht

Telefon0761 2187-4110
Raum 126
Aufgaben

Gewerbepark Breisgau

Etchika Badzies
Telefon0761 2187-4111
Raum 122
Aufgaben

Zuständige Kreisbaumeisterin für die Gemeinden Au, Horben, Merzhausen, Sölden, Wittnau, Glottertal, Gundelfingen, Heuweiler

 

Telefonisch erreichbar: Dienstag bis Freitag 08:00 - 12:00 Uhr

Florian Biggel
Telefon0761 2187-4142
Raum 101
Aufgaben

Bauleitplanung, Schornsteinfegerwesen

Werner Braun
Telefon0761 2187-4125
Raum 113
Aufgaben

Zuständiger Kreisbaumeister für Neuenburg und den Gewerbepark Breisgau; Brandschutzsachverständiger

Sabrina Pfister
Telefon0761 2187-4126
Raum 118
Ariane Dömeland
Telefon0761 2187-4155
Raum 135
Aufgaben

EWärme-Gesetz

Telefonisch erreichbar: Dienstag bis Freitag 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Birgit Eble
Telefon0761 2187-4116
Raum 123
Aufgaben

Bauordnung für die Gemeinden Bötzingen, Ihringen, March, Merdingen, Vogtsburg

Anja Fellenberg
Telefon0761 2187-4114
Raum 135
Aufgaben

Bauordnung für die Gemeinden Bad Krozingen und Staufen

Florian Glinski
Telefon0761 2187-4123
Raum 131
Aufgaben

Zuständiger Kreisbaumeister für die Gemeinden Breitnau, Ehrenkirchen, Heitersheim, Hinterzarten, St. Märgen;
Bauordnung für die Unterbringung von Flüchtlingen im gesamten Landkreis; Brandschutzsachverständiger

Jürgen Hoffmann
Telefon0761 2187-4112
Raum 123
Aufgaben

Bauordnung für die Gemeinden Ballrechten-Dottingen, Bollschweil,
Ebringen, Glottertal, Gundelfingen, Heuweiler, Pfaffenweiler, Umkirch, Verwaltungsverband Müllheim-Badenweiler

Susanne Kaufmann
Telefon0761 2187-4122
Gebäude Goethestraße 7, Titisee-Neustadt
Raum 114
Aufgaben

Bauordnung  für die Gemeinden, Eisenbach, Feldberg, Friedenweiler, Lenzkirch, Löffingen, Schluchsee, Titisee-Neustadt;
Denkmalschutz für die Gemeinden Eisenbach, Friedenweiler, Löffingen,
Titisee-Neustadt

Roland Keifel
Telefon0761 2187-4152
Raum 114
Aufgaben

Zuständiger Kreisbaumeister für die Gemeinden Breisach, March, Merdingen und Münstertal

Martin Kopfmann
Telefon0761 2187-4156
Raum 232
Aufgaben

Bauabnahmen

Sprechzeit: nach Vereinbarung

Uwe Krinitz
Telefon0761 2187-4113
Raum 117
Aufgaben

Zuständiger Kreisbaumeister für die Gemeinden Ballrechten-Dottingen, Bollschweil, Ebringen, Eschbach, Hartheim, Pfaffenweiler, Schallstadt, Umkirch

Barbara Lederle
Telefon0761 2187-4118
Raum 114
Aufgaben

Bauordnung für die Gemeinden Eichstetten, Gottenheim;
Denkmalschutz für die Gemeinden Au, Bad-Krozingen, Ballrechten-Dottingen, Bötzingen, Bollschweil, Breisach, Breitnau, Buchenbach, Ebringen, Ehrenkirchen, Eichstetten, Eschbach, Feldberg, Glottertal, Gottenheim, Gundelfingen, Hartheim, Heitersheim, Heuweiler, Hinterzarten, Horben, Ihringen, Kirchzarten, Lenzkirch, March, Merdingen, Merzhausen, Münstertal, Neuenburg, Oberried, Pfaffenweiler, Schallstadt, Schluchsee, Sölden, St. Märgen, St. Peter, Staufen, Stegen, Umkirch, Vogtsburg, Wittnau

Sabine Limberger
Telefon0761 2187-4131
Raum 233
Aufgaben

Sachbearbeitung Brandverhütungsschauen

Michael Lusch
Telefon0761 2187-4115
Raum 134
Aufgaben

Zuständiger Kreisbaumeister für die Gemeinden Bad Krozingen, Staufen, Verwaltungsverband Müllheim-Badenweiler

Jürgen Mayer
Telefon0761 2187-4119
Raum 116
Aufgaben

Zuständiger Kreisbaumeister für die Gemeinden Buchenbach, Kirchzarten, Oberried, St. Peter, Stegen

Berthold Meier
Telefon0761 2187-4132
Raum 233
Aufgaben

Sachbearbeitung Brandverhütungsschauen

Tuncay Polat
Telefon0761 2187-4117
Raum 132
Aufgaben

Zuständiger Kreisbaumeister für die Gemeinden Bötzingen, Eichstetten, Gottenheim, Ihringen, Vogtsburg; Brandschutzsachverständiger

Stephanie Reppig
Telefon0761 2187-4127
Fax0761 2187-774127
Raum 118
Aufgaben

Bauordnung für die Gemeinden Breisach, Breitnau, Buchenbach, Hinterzarten, St. Märgen und St. Peter

Jürgen Ruh
Telefon0761 2187-4153
Raum 218
Aufgaben

Wohnraumförderung, verwaltungsmäßige Bearbeitung der Abnahmen

Marika Schmidt
Telefon0761/2187-4151
Raum 218
Aufgaben

Wohnraumförderung, verwaltungsmäßige Bearbeitung der Abnahmen

Verena Schmidt
Telefon0761 2187-4128
Raum 131
Aufgaben

Bauordnung für die Gemeinen Au, Horben, Merzhausen, Münstertal,
Sölden, Wittnau;
Abgeschlossenheitsbescheinigungen für die Gemeinden Au, Bad Krozingen, Ballrechten-Dottingen, Bötzingen, Bollschweil, Breisach, Breitnau, Buchenbach, Ebringen, Ehrenkirchen, Eichstetten, Eisenbach, Eschbach, Feldberg, Friedenweiler, Gewerbepark Eschbach, Glottertal, Gottenheim, Gundelfingen, Hartheim, Heitersheim, Heuweiler, Hinterzarten, Horben, Ihringen, Lenzkirch, Löffingen, March, Merdingen, Merzhausen, Münstertal, Pfaffenweiler, Schallstadt, Schluchsee, Sölden, St. Märgen, St. Peter, Staufen, Titisee-Neustadt, Umkirch, Vogtsburg, Wittnau;
Bauordnung für die Unterbringung von Flüchtlingen im gesamten Landkreis

Elke Schmutz
Telefon0761 2187-4124
Raum 115
Aufgaben

Bauordnung für die Gemeinden Kirchzarten, Neuenburg und Oberried,
Stegen;
Abgeschlossenheitsbescheinigungen für die Gemeinden Kirchzarten, Neuenburg, Oberried und Stegen

Michael Spitz
Telefon0761 2187-4154
Raum 232
Aufgaben

Abnahmen

Sprechzeit: nach Vereinbarung

Holger Stallmann
Telefon0761 2187-4129
Raum 130
Aufgaben

Kreisbaumeister

Claudia Stegerer-Richter
Telefon0761 2187-4121
Gebäude Goethestraße 7, Außenstelle Titisee-Neustadt
Raum 102
Aufgaben

Zuständige Kreisbaumeisterin für für die Gemeinden Eisenbach, Feldberg, Friedenweiler, Lenzkirch, Löffingen, Schluchsee, Tititsee-Neustadt

Michael Weber
Telefon0761 2187-4141
Raum 101
Aufgaben

Bauleitplanung, Schornsteinfegerwesen, Landesseilbahngesetz

Franziska Wehrle

Verfahrenslotsin im Fachbereich Baurecht und Denkmalschutz

Telefon0761 2187-4030
Raum 129
Aufgaben

Koordination von besonderen Vorhaben

Leistungsdetails

Voraussetzungen

Sie müssen für einen Neubau den Nachweis führen, dass der Anteil der erneuerbaren Energien am Wärme- und Kältebedarf mindestens folgenden Prozentsatz erreicht:

  • solare Strahlungsenergie: 15 Prozent
  • gasförmige Biomasse: 30 Prozent
  • flüssige oder feste Biomasse: 50 Prozent
  • Geothermie oder Umweltwärme: 50 Prozent

Alternativ können Sie einen Nachweis führen, dass die Anforderungen "ersatzweise" erfüllt sind, bei

  • Einbau einer Anlage zur Nutzung von Abwärme, die den Wärme- und Kälteenergiebedarf zu mindestens 50 Prozent deckt,
  • Anschluss an ein Netz der Fernwärme- oder Fernkälteversorgung, das den Wärme- und Kälteenergiebedarf zu einem bestimmten Prozentsatz aus erneuerbaren Energien, Abwärme oder Kraft-Wärme-Kopplung deckt,
  • Einsatz einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage, die den Wärme- und Kälteenergiebedarf zu mindestens 50 Prozent deckt oder
  • Unterschreitung der EnEV-Anforderungen an den Primärenergiebedarf und an den Wärmeschutz um mindestens 15 Prozent.

Hinweis: Sie müssen die technischen Anforderungen nach der Anlage zum EEWärmeG berücksichtigen.

Sie können auch den Einsatz erneuerbarer Energien mit den oben genannten Ersatzmaßnahmen oder anderen erneuerbaren Energien kombinieren. Für diese Fälle gilt, dass der Pflichtanteil insgesamt erfüllt werden muss.

Die Nutzungspflicht entfällt, wenn

  • die Erfüllung anderen öffentlich-rechtlichen Pflichten widerspricht,
  • die Erfüllung im Einzelfall technisch unmöglich ist,
  • die zuständige Behörde auf Antrag eine Befreiung wegen einer unbilligen Härte ausgesprochen hat.

Verfahrensablauf

Für den Nachweis müssen Sie ein Formular ausfüllen.

Eine sachkundige Person wird Ihre Heizungsanlage überprüfen und auf dem Formular bestätigen:

  • die Erfüllung,
  • die ersatzweise Erfüllung oder
  • eine Begründung für das Entfallen der Verpflichtung.

Das ausgefüllte und von einer sachkundigen Person bestätigte Formular müssen Sie der Baurechtsbehörde übersenden.

Tipp: Musterformulare für die Nachweisführung werden über die unteren Baurechtsbehörden zur Verfügung gestellt. Sie können Sie auch auf den Internetseiten des Umweltministeriums herunterladen.

Fristen

Nachweis bei der zuständigen Behörde: innerhalb von drei Monaten nach Inbetriebnahme der Heizungsanlage

Erforderliche Unterlagen

keine Angabe

Kosten

  • für die Ausstellung des Nachweises: Kosten der sachkundigen Person
  • für die Einreichung der Nachweise: keine

Vertiefende Informationen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat zum Themenkomplex "Erneuerbare Energien“ umfangreiche Informationen zusammengestellt.

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Umweltministerium hat dessen ausführliche Fassung am 05.08.2019 freigegeben.