St. Märgen

Klosterkirche von St. Märgen, stilisiert in rot

In der Gemeinde St. Märgen wurden die unterversorgten Adressen über eine notwendige Markterkundung festgestellt – sogenannte weiße Flecken. Eine weißer Fleck liegt vor, wenn durch den Markt technisch keine leitungsgebundene Bandbreite von mindestens 30 Mbit/s zur Verfügung gestellt werden kann und kein privater Anbieter einen Ausbau innerhalb von drei Jahren eigenwirtschaftlich leistet. Erst dann hat der Zweckverband Breitband die Möglichkeit das vorhandene Marktversagen auszugleichen und einen geförderten Breitbandausbau zu planen, zu finanzieren und zu bauen - mit Glasfaser bis ins Gebäude!

Hier wird Glasfaser in den "weißen Flecken" verlegt

In Zusammenarbeit mit der Gemeinde St. Märgen wurde für die weißen Flecken ein Ausbaukonzept entwickelt und durch die Gremien der Gemeinde und des Zweckverbands Breitband beschlossen. In Folge konnten durch den Zweckverband Breitband Fördermittel zunächst beim Bund sowie nach deren Bewilligung in vorläufiger Höhe die Mittel zur Kofinanzierung beim Land Baden-Württemberg beantragt werden. Mit Zusicherung der Mittel von Bund und Land wurden die erforderlichen Leistungen für den Breitbandausbau in zwei Losen EU-weit ausgeschrieben. Das erste Los konnte an das Büro regioDATA GmbH vergeben werden. Das Büro hat seine Arbeiten aufgenommen und schreibt im weiteren Verlauf den Bau aus. Für das zweite Los wird derzeit eine EU-weite Ausschreibung durchgeführt. Die Leistungen sollen planmäßig im vierten Quartal 2021 vergeben werden. Die Umsetzung erfolgt durch einen mitplanenden Generalübernehmer.
 
Nach Vergabe der Bauleistungen werden Bauzeitenpläne erstellt und damit sowohl der Ausbaustart wie auch die Umsetzung des Breitbandausbaus der weißen Flecken in St. Märgen konkretisiert. Voraussichtlich beginnt die bauliche Umsetzung ab dem Frühjahr 2022.

Sind Sie dabei?

   


 





  

Was können Sie tun?

Wir benötigen Ihre Unterstützung für den Glasfaserhausanschluss an Ihrem Gebäude.

Adresse finden Finden Sie über den Kartenauszug heraus, ob Ihre Adresse in unserem Ausbaugebiet für die weißen Flecken liegt. Oder prüfen Sie direkt Ihre Adresse auf der Projektseite des Netzbetreibers.
Grundstücksnutzungsvertrag
Schließen Sie mit dem Zweckverband Breitband einen Grundstücksnutzungsvertrag ab. Diese erlaubt dem Zweckverband Breitband ein Leerrohr bis in die Innenseite Ihrer Außenmauer – dem Hausübergabepunkt - zu verlegen. Sollten Sie Mieter sein, sprechen Sie zunächst mit Ihrem Vermieter bzw. dem Eigentümer. Derzeit erhalten Sie die Grundstücksnutzungsvereinbarung des Zweckverbands Breitband beim Betreiber des Verbandsnetzes. Wenn es sich bei Ihrem Hausanschluss um einen weißen Fleck handelt, werden Sie direkt angeschrieben oder angesprochen.
 
Ausbau
Der Zweckverband Breitband plant und baut das Glasfasernetz bis zum geförderten Hausübergabepunkt - und für Sie ohne Kosten. Der Grundstücksnutzungsvertrag ist dabei Voraussetzung. Ohne diesen kann kein Anschluss gelegt werden. Für einen nachträglichen Anschluss können Kosten anfallen.
Glasfaserprodukte
Erkundigen Sie sich heute schon über Glasfaserprodukte. Informationen erhalten Sie beim Netzbetreiber des Verbandsnetzes: www.vodafone.de/glasfaserpower. Über open access steht das Netz allen Anbietern offen, wenn diese sich auf das Verbandsnetz aufschalten wollen.

   

Nächste Stufe: Glasfaser-Ausbau im "grauen Fleck​"

Die weißen Flecken müssen nach Fördervorgabe vorrangig ausgebaut werden. Parallel und unabhängig werden über eine weitere Markerkundung die potenziellen grauen Flecken in der Gemeinde festgestellt. Eine Adresse in einem grauen Fleck liegt vor, wenn eine Versorgung mit Downloadraten unter 100 Mbit/s vorherrscht jedoch mehr als 30 Mbit/s erreicht werden. In den grauen Flecken wird der Ausbau dann im nächsten Schritt durchgeführt. Die Vorgehensweise hierbei richtet sich voraussichtlich nach dem oben geschilderten Weg für den Ausbau der weißen Flecken. Wir halten Sie bei Neuigkeiten für den Ausbau mit Informationen an dieser Stelle auf dem aktuellen Stand.

Übrigens: Trassenanliegende Gebäude im grauen Fleck können bei der Erschließung von weißen Flecken voraussichtlich frühzeitig einen Anschluss erhalten. Hierzu wird bauseitig – also dann wenn der Bauunternehmer vor Ort seine Arbeiten aufnimmt - ein Angebot erstellt.