Bücher entdecken und ausleihen - Projekte im Landkreis

  

Zwei neue Bücher für die Bücherkiste U3!

Eine Jury hat zwei neue Bücher ausgewählt, die ab Oktober 2023 in der Bücherkiste zu finden sind. Die Jury bestand aus teilnehmenden pädagogischen Fachkräften der Fortbildungsreihe „Sprach- und Lesekultur in der Krippe“ des Fachbereichs Planung, Qualitätsentwicklung und Bildung sowie aus zahlreichen Kindern, die am Tag der offenen Tür im Jugendamt Breisgau Hochschwarzwald ihre Favoriten ausgewählt haben! Gewonnen haben „Guten Morgen schöner Tag!“ und „Hau ab du großes grünes Monster!“ Wir wünschen viel Spaß beim Vorlesen!

  

Empfehlungen für Kinder von 1-3 Jahren

Mit dem Projekt „Kinder bis drei entdecken Bücher, Sprache und Geschichten“ unterstützt das Bildungsnetz des Landratsamtes Breisgau-Hochschwarzwald Väter und Mütter sowie pädagogische Fachkräfte. Sie sollen motiviert werden, gemeinsam mit Kindern zu Hause, in der Krippe und Kita die Freude an Büchern und am Vorlesen zu erleben. Denn Freude und Vertrautheit mit Büchern, gemeinsame Lesezeit und Gespräche über Bilder und Geschichten schaffen beste Voraussetzungen, dass Kinder sich sprachlich entwickeln und später erfolgreich Lesen- und Schreiben lernen können.

Eine Auswahl von 25 Büchern für Kinder von eins bis drei und Tipps zur Lese- und Sprachförderung tragen dazu bei.
  

Angebot

  • Die vorgestellten Bücher stehen in 6 Bibliotheken im Landkreis zur Verfügung und können vor Ort ausgeliehen werden:
    Breisach, Gundelfingen, March, Staufen, Müllheim, Titisee-Neustadt
  • Pädagogische Fachkräfte können eine Bücherkiste mit den 25 Bilderbüchern und zusätzlicher Fachliteratur ausleihen. Ansprechpartner sind die jeweiligen Bibliotheken.
  • Für pädagogische Fachkräfte im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald führt der Fachbereich Planung Qualitätsentwicklung und Bildung zusätzlich ein umfangreiches Fortbildungsprogramm zu Sprach- und Lesekultur in Krippe und Kita durch.

Material für Familien und Profis

Witzige Grafik, eine Familie fliegt zusammen auf einem lächelnden Koffer

Die Ergebnisse der letzten PISA-Studie zeigen, dass die Lesekompetenz von Kindern und Jugendlichen zu schwach ausgeprägt ist. Forschungen zeigen, dass jeder fünfte Fünfzehnjährige nicht auf Grundschulniveau lesen kann. Von gut der Hälfte von ihnen wird Lesen nicht als Vergnügen empfunden. Dabei ist die Fähigkeit, gut lesen zu können, ein Schlüssel zu gesellschaftlicher Teilhabe. Lesen macht glücklich und ist die Grundvoraussetzung für späteres Lernen, Verstehen, Schulerfolg.

Der Bücherkoffer verstärkt einen systematischen Kontakt zwischen Schule und Bibliothek. Er erweitert die Bemühungen der Schule um das Lesen-Lernen und den Kontakt zu Literatur auf die Familie der Kinder, die damit auch im heimischen Umfeld mit Büchern in Kontakt kommen. Der Bücherkoffer regt innerhalb der Familie an, sich gemeinsam mit Büchern auseinander zu setzen und leistet damit auch im bindungstheoretischen Sinne einen stärkenden Beitrag zur Entwicklung des Kindes. Mit der Stärkung der Lesemotivation durch die Aktion erhöhen sich die Chancen auf Lesekompetenz. Mit dem Einsatz des Bücherkoffers im ersten Schuljahr soll die Bindung an das Lesen so früh wie möglich in der schulischen Laufbahn eines Kindes unterstützt werden. Die Einbindung der Familien verspricht bekanntermaßen in den ersten Grundschuljahren am ehesten Erfolg.

Das Lesen gewinnt durch den Bücherkoffer an Bedeutung als Freizeitbeschäftigung. Familien erhalten im Projekt Informationen über Quellen für Lesestoff. Das Projekt unterstreicht zudem die Bedeutung von Bibliotheken als Bildungspartner und öffnet Familien den Zugang zu dieser Bildungseinrichtung.

    

  

Ihre Ansprechpartnerin

Iris Haupt
Telefon 0761 2187 2626
Aufgaben

Bildungsoffensive, Sprachförderung, Bücher entdecken